1.400 Kilometer Radtour für humanitäre Hilfe in der Ukraine gestartet
Nikolaus Schleich1.400 Kilometer Radtour für humanitäre Hilfe in der Ukraine gestartet
Am 23. Mai 2026 startet vom Prinzipalmarkt in Münster eine 1.400 Kilometer lange Wohltätigkeits-Radtour. Organisiert wird die Aktion vom Münsterschen Radfahrer Markus Weber, der mit der Veranstaltung Spenden für humanitäre Hilfe in Osteuropa sammeln möchte. Die Route endet in Lwiw in der Ukraine, wobei die Teilnehmer durch Deutschland und Polen fahren werden.
Markus Weber, ein gebürtiger Münsterscher, hat die Initiative „Ride for Rescue“ ins Leben gerufen, um den gemeinnützigen Verein „Freunde helfen! Konvoi“ zu unterstützen. Die Organisation leistet lebenswichtige Hilfe in Kriegsgebieten, und das Ziel der diesjährigen Aktion ist es, einen Rettungswagen für die Einsatzteams vor Ort zu finanzieren.
Die Strecke führt durch mehrere Städte und bietet Zuschauern die Möglichkeit, ihre Unterstützung zu zeigen. Weber wird nicht allein radeln – weitere Radfahrer werden ihn auf fast der gesamten Strecke bis zur ukrainischen Grenze begleiten.
Die Unterstützung für die Veranstaltung wächst rasant. Service-Clubs und Rotary-Gruppen in ganz Deutschland und Polen haben ihre Hilfe zugesagt, darunter auch internationale Partner in Breslau und Tschenstochau. Noch vor Beginn der Tour sind bereits über 10.000 Euro an Spenden zusammengekommen, und es gibt weiterhin verschiedene Sponsoring-Möglichkeiten.
Weber beschreibt die Radtour als „Brücke der Solidarität“, die Deutschland, Polen und die Ukraine durch gemeinsames Engagement verbindet. Die gesammelten Mittel kommen direkt der Notfallmedizin in der Ukraine zugute. Dank der starken Unterstützung lokaler und internationaler Gruppen hat die Initiative bereits an Fahrt aufgenommen. Der Fortschritt der Tour kann in den kommenden Wochen auf dem Weg von Münster nach Lwiw verfolgt werden.






