1. FC Köln in der Krise: Kwasnioks Zukunft nach sieben Spielen ohne Sieg ungewiss
Irena RohtKwasniok auf der Kippe? Krisentreffen bei 1. FC Köln - 1. FC Köln in der Krise: Kwasnioks Zukunft nach sieben Spielen ohne Sieg ungewiss
Die Führung des 1. FC Köln berief nach dem siebten Spiel ohne Sieg eine Krisensitzung ein. Das 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach am 21. März 2026 vertiefte die Zweifel an der Zukunft von Cheftrainer Lukas Kwasniok. Sportdirektor Thomas Kessler und Kwasniok trafen sich am Trainingsgelände, um über die nächsten Schritte des Vereins zu beraten.
Kwasniok erschien kurz nach Kessler, der die dringenden Gespräche einberufen hatte. Der Trainer, der im vergangenen Sommer verpflichtet worden war, steht nach nur acht Wochen im Amt unter zunehmendem Druck. Sein lockerer Spruch an die Fans – "Ach, ein Picknick – und ich wurde nicht mal eingeladen!" – stand in krassem Gegensatz zur ernsten Stimmung hinter verschlossenen Türen.
Nach den Gesprächen wandte sich Kwasniok kurz an die wartenden Anhänger. "Heute passiert hier nicht mehr viel. Ich genieße jetzt erstmal die Sonne", sagte er und ließ seine Position im Unklaren. Kessler hingegen machte deutlich, dass Veränderungen nötig seien, um die Wende herbeizuführen. Zwar sprach er Kwasniok keine öffentliche Unterstützung aus, kündigte aber weitere Beratungen an, um die Lage zu bewerten.
Sollte es zu einem Wechsel kommen, gilt Co-Trainer René Wagner als möglicher Nachfolger. Die Vereinsführung steht nun vor einer Entscheidung, nachdem wochenlange schlechte Ergebnisse und wachsende Unzufriedenheit unter den Fans den Druck erhöht haben.
Die Sitzung endete ohne sofortige Lösung, Kwasnioks Zukunft bleibt ungewiss. Kesslers Äußerungen deuteten an, dass keine überstürzte Entscheidung fallen werde, doch der Verein muss bald handeln, um die Krise zu überwinden. Bis dahin bereitet sich die Mannschaft unter anhaltender Unsicherheit auf das nächste Spiel vor – ohne Klarheit, wer sie dann anführt.






