1. FC Köln zieht Konsequenzen: Kein Karneval, nur Konzentration vor Eintracht-Spiel
Sven BinnerTraining statt Fasching: FC verlässt Köln früh - 1. FC Köln zieht Konsequenzen: Kein Karneval, nur Konzentration vor Eintracht-Spiel
1. FC Köln ergreift strenge Maßnahmen, um eine Wiederholung des Karnevals-Skandals vom Vorjahr zu vermeiden. Der Verein hat seinen Spielplan angepasst, um die Spieler vor dem anstehenden Bundesliga-Spiel konzentriert zu halten. Dennoch wird die Mannschaft am Rosenmontagszug in Köln mit einem eigenen Wagen teilnehmen.
Im vergangenen Jahr hatten Linton Maina und zwei Teamkollegen gegen interne Regeln verstoßen, indem sie an einer nicht genehmigten Karnevalsfeier am Weiberfastnacht teilnahmen. Das Trio entschuldigte sich später und akzeptierte Geldstrafen für ihr Verhalten. Diesmal ist der Verein entschlossen, ähnliche Vorfälle zu verhindern.
Statt in Köln Weiberfastnacht zu feiern, wird die Mannschaft außerhalb der Stadt trainieren. Am Dienstag, einem trainingsfreien Tag, veranstaltet der Verein wie jedes Jahr eine eigene Karnevalsfeier – allerdings erst am Abend. Zwei Tage später steht eine geschlossene Trainingseinheit auf dem Programm, bevor die Mannschaft am Nachmittag nach Frankfurt aufbricht.
Am Freitag wird das Team dann im Transfermarkt in Frankfurt trainieren. Das Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den Eintracht Frankfurt folgt am Samstag um 18:30 Uhr MEZ. Der frühere Abflug und der straff organisierte Ablauf sollen Disziplin und Vorbereitung sicherstellen.
Die Änderungen des Vereins zeigen deutlich den Spagat zwischen Tradition und Professionalität. Durch den Verzicht auf Karnevals-Ablenkungen will der 1. FC Köln die Spielschärfe für die Partie wahren. Der Rosenmontagszug bleibt die einzige öffentliche Feier im Terminkalender der Mannschaft.






