22 March 2026, 10:33

"100 % Menschenwürde": Deutschland wehrt sich gegen Rassismus und Gewalt

Ein Plakat mit der Aufschrift "Der Tod von Wolfe", das eine Gruppe betroffener Menschen in gedämpften Farben zeigt, einige schauen ängstlich hoch, andere traurig runter.

"100 % Menschenwürde": Deutschland wehrt sich gegen Rassismus und Gewalt

Vom 16. bis 29. März 2026 finden in ganz Deutschland die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt" setzen über 3.600 Veranstaltungen ein Zeichen für Empathie, Dialog und gesellschaftliche Verantwortung. Ein Höhepunkt ist die Vorstellung des bewegenden Dokumentarfilms "Die Deutschen" über die Folgen des rassistischen Anschlags von Hanau.

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Den Auftakt macht Bottrop bereits am 14. März mit einer Podiumsdiskussion und einer Kundgebung am Phoenix Bottrop. Eine Aktion unter dem Motto "Pink gegen Rassismus" leitet die Kampagne ein. Später lädt Flensburg am 26. März zu Stadtführungen, bunten Mittagspausen und zweisprachigen Vorlesestunden ein. In Potsdam gibt es am selben Tag ein Kurzfilmprogramm, während Beeskow vom 24. bis 25. März Workshops veranstaltet. Die Veranstaltungen reichen von Potsdam-Mittelmark bis nach Niedersachsen.

Am 24. März um 17:30 Uhr zeigt das Filmforum Duisburg den Dokumentarfilm "Die Deutschen" von Regisseur Marcin Wierzchowski. Der Film begleitet die Angehörigen der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020. Über vier Jahre hinweg dokumentiert er ihre Trauer, ihren Kampf um Gerechtigkeit und ihr anhaltendes Engagement gegen Rassismus.

Die zweiwöchige Initiative verbindet lokale Aktionen mit bundesweiten Debatten. Von kreativen Protesten bis zu Bildungsworkshops zielen alle Veranstaltungen darauf ab, Diskriminierung zu bekämpfen und Solidarität zu stärken.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus enden am 29. März nach Hunderten von Aktivitäten in ganz Deutschland. Der Dokumentarfilm "Die Deutschen" und weitere Veranstaltungen halten das Gedenken an die Hanauer Opfer wach und fordern die Gesellschaft auf, sich Rassismus entgegenzustellen. Die Organisator:innen hoffen, dass die Kampagne durch Dialog und gemeinsames Handeln nachhaltige Veränderungen anstoßen wird.

Quelle