136 falsche Stimmzettel in Essen: Wahlfehler ohne Folgen für das Ergebnis
Sven Binner136 falsche Stimmzettel in Essen: Wahlfehler ohne Folgen für das Ergebnis
Ein Fehler bei der Kommunalwahl in Essen hat dazu geführt, dass 136 Wähler falsche Stimmzettel erhalten haben. Betroffen waren vier Wahlbezirke, was Bedenken hinsichtlich der Fairness des Ergebnisses aufkommen ließ. Die Behörden bestätigten inzwischen, dass die Verwechslung das Endergebnis nicht beeinflusst hat.
Das Problem trat auf, als Stimmzettel aus einem angrenzenden Wahlbezirk fälschlicherweise an Wähler in den Bezirken 21, 33, 35 und 36 ausgegeben wurden. Trotz des Fehlers wurden die irrtümlich abgegebenen Stimmen gezählt und in die vorläufigen Ergebnisse einbezogen. Später stellten die Behörden fest, dass der Fehler keine Auswirkungen auf die Direktmandate hatte, da die Abstände zwischen Gewählten und Unterlegenen unverändert blieben.
Selbst als die ungültigen Stimmen entsprechend dem Gesamtergebnis der Wahl in Essen neu verteilt wurden, blieb die Sitzverteilung gleich. Auch die Reihenfolge auf den Reservelisten änderte sich nicht. Um die Angelegenheit zu klären, wird der städtische Wahlausschuss am 22. September zu einer Sitzung zusammenkommen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Für weitere Informationen kann sich die Öffentlichkeit an das Service-Center Essen unter der Rufnummer +49 201 88-0 wenden oder eine E-Mail an presse@ourwebsite senden. Das Presse- und Kommunikationsamt im Rathaus, Porscheplatz, 45121 Essen, steht für Medienanfragen zur Verfügung.
Der Stimmzettel-Fehler betraf zwar 136 Wähler, veränderte jedoch nicht die endgültige Sitzverteilung im Rat. Die anstehende Sitzung des Ausschusses soll noch offene verfahrensrechtliche Fragen klären. Bürger und Journalisten können sich über die offiziellen Kommunikationskanäle der Stadt informieren.






