30 April 2026, 00:53

16. Hilfstransport aus Bergisch Gladbach erreicht die Ukraine mit 54 Tonnen Lebensrettern

Plakat mit der Aufschrift "American Rescue Plan" auf blauem Hintergrund und einem weißen Haus mit rotem Herzen, das die Verfügbarkeit von Hilfe anzeigt.

16. Hilfstransport aus Bergisch Gladbach erreicht die Ukraine mit 54 Tonnen Lebensrettern

Freiwillige aus Bergisch Gladbach und Overath haben ihre 16. Hilfslieferung in die Ukraine seit Kriegsbeginn abgeschlossen. Die jüngste Kolonne brachte über 54 Tonnen dringend benötigte Güter in die Stadt Chmelnyzkyj. Unterwegs erlebten die Helferinnen und Helfer aus erster Hand die anhaltenden Nöte der vom Konflikt Betroffenen.

Acht Fahrer humanitärer Hilfsorganisationen brachen mit Lebensmitteln, Kleidung und medizinischem Material auf. Die Lieferung umfasste Konserven, Säcke mit Mehl, Zucker und Salz sowie warme Winterkleidung und Spielzeug. Zudem brachten sie Holzöfen mit, um Familien in den kommenden kalten Monaten zu unterstützen.

Die Reise war nicht ohne Hindernisse: Die Freiwilligen mussten 16 Stunden an der polnisch-ukrainischen Grenze warten, bevor sie ins Land gelassen wurden. Im Inneren der Ukraine besuchten sie ein Traumazentrum in Chmelnyzkyj, wo der Leiter Oleksander Chalsyim Familien hilft, die mit den psychischen Folgen des Krieges kämpfen.

Jeden Morgen um 9 Uhr gedachten Ukrainerinnen und Ukrainer in einer Schweigeminute der Opfer des Konflikts. Dazu gehören auch Frauen wie die Teilnehmerinnen einer Selbsthilfegruppe, die von der Psychologin Olena Lebedjewa geleitet wird. Sie begleitet Witwen bei der Bewältigung ihrer Trauer. Die Freiwilligen sahen, wie diese praktische und emotionale Unterstützung den belasteten Gemeinden entscheidende Erleichterung verschafft.

Schon für November ist ein weiterer Konvoi geplant. Diesmal wird die Gruppe einen Krankenwagen sowie weitere Hilfsgüter transportieren und so ihre Mission fortsetzen, Hilfe dorthin zu bringen, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Die beiden Vereine hinter den Transporten unterstützen die Ukraine seit Kriegsbeginn kontinuierlich. Wer helfen möchte, findet online weitere Informationen oder kann sich an die Vorsitzenden der Organisationen in Bergisch Gladbach und Overath wenden. Die nächste Lieferung wird weitere lebenswichtige Güter bringen und die Verbindung zwischen den Freiwilligen und den Menschen in Not weiter stärken.

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