03 April 2026, 14:32

16-Jähriger aus Münsterland wegen IS-Unterstützung festgenommen und wieder freigelassen

Plakat mit der Aufschrift "Kinderaarbeit ist eine nationale Gefahr - Sollen wir der Industrie die Nation ketten lassen?" in fetter schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, das eine vielseitige Gruppe von Menschen zeigt, die gemeinsam stehen.

Verdächtiger IS-Sympathisant wieder bei den Eltern - 16-Jähriger aus Münsterland wegen IS-Unterstützung festgenommen und wieder freigelassen

Ein 16-jähriger Junge aus dem Münsterland wurde am Freitagabend unter dem Verdacht festgenommen, die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) zu unterstützen. Die Polizei durchsuchte das Haus seiner Familie und beschlagnahmte mehrere Gegenstände, darunter ein Messer und Attrappen von Waffen. Nach einer Vernehmung wurde der Jugendliche später seinen Eltern übergeben.

Die Ermittlungen begannen, nachdem die Behörden festgestellt hatten, dass der Junge in sozialen Medien Beiträge mit Bezug zum IS geteilt hatte. Unter den Inhalten befanden sich auch Bilder von Waffen. Bei einer Hausdurchsuchung in Nottuln beschlagnahmte die Polizei sein Handy, ein Messer und weitere Gegenstände – die meisten davon wurden als Attrappen identifiziert. Eine Waffe wird noch untersucht, um ihre Echtheit zu klären.

Der Jugendliche wurde vorläufig festgenommen, stellte nach Polizeieinschätzung jedoch keine akute Gefahr dar. Nach der Befragung wurde er seinen Eltern übergeben; das Jugendamt wurde über den Fall informiert. Die Münsteraner Polizepräsidentin Alexandra Dorndorf betonte, der Staat reagiere in solchen Fällen mit Sensibilität, Wachsamkeit und Schnelligkeit.

Es lagen keine rechtlichen Gründe für eine weitere Inhaftierung vor. Dennoch prüfen die Ermittler des Staatsschutzes den Fall weiterhin.

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Der Jugendliche bleibt zwar unter Beobachtung der Behörden, weitere Festnahmen gab es jedoch nicht. Die Ermittlungen laufen in Abstimmung mit dem Jugendamt weiter. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Sorgen über extremistische Einflüsse auf junge Menschen in Deutschland.

Quelle