24 March 2026, 18:33

35 Jahre Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg: Ein Fest mit Geschichte und Zukunft

Außenansicht des Etruria-Industrie-Museums mit Glaswänden, einer Backsteinwand, einer Texttafel, einem Geländer, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

35 Jahre Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg: Ein Fest mit Geschichte und Zukunft

Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg bereitet 35-jähriges Jubiläum vor

Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg feiert am 22. März 2026 sein 35-jähriges Bestehen mit einem besonderen Festprogramm. Geplant sind Vorträge, Ausstellungen und ein Rückblick auf die Entwicklung des Museums seit seiner Eröffnung im Jahr 1991.

Das Museum öffnete am 22. März 1991 im Duisburger Innenhafen seine Pforten. Entstanden war es durch den Umbau einer stillgelegten Industrie-Mühle in einen modernen Kulturort – ein Projekt, das in der Rekordzeit von nur zweieinhalb Jahren realisiert wurde. Später kam ein Erweiterungsbau hinzu, der Platz für hochmoderne Restaurierungswerkstätten, Ausstellungsräume und Bildungsangebote schuf.

Als erstes Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) trug das Museum maßgeblich dazu bei, den Innenhafen zu einem lebendigen Dienstleistungs- und Kulturzentrum umzugestalten. Bereits am Eröffnungswochenende 1991 lockte es über 2.500 Besucher an, die die neuen Räumlichkeiten und die Arbeit hinter den Kulissen erkunden wollten.

Bei der feierlichen Eröffnung betonte der damalige Oberbürgermeister Josef Krings die wachsende Identität Duisburgs als Hafenstadt – der Wasserstandort sei damit ideal für das Museum. Wolfgang Clement, später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, lobte in seiner Begrüßungsrede das Engagement für eine kulturelle Bildung für alle.

Ein frühes Highlight war die große Retrospektive zum Kartografen Gerhard Mercator von September 1994 bis Januar 1995, die an den 400. Todestag des Geografen erinnerte und überregionales Interesse weckte.

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Zum Jubiläum beginnt die Veranstaltung um 12 Uhr und ist im regulären Eintrittspreis enthalten (4,50 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder und Ermäßigte). Museumsleiterin Dr. Susanne Sommer wird mit dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling über die Entwicklung der Institution in den vergangenen Jahrzehnten sprechen.

Das Festprogramm bietet Besuchern die Gelegenheit, die Geschichte des Museums und seine Bedeutung für das Duisburger Kulturleben zu entdecken. Mit seinen Ausstellungen, Bildungsprogrammen und modernen Einrichtungen bleibt das Haus ein zentraler Teil des städtischen Erbes.

Quelle