50.000 Kurden feiern Nowruz in Bonn mit farbenfrohem Fest der Einheit
Wenke Kranz50.000 Kurden feiern Nowruz in Bonn mit farbenfrohem Fest der Einheit
Über 50.000 Kurden versammelten sich im Bonner Rheinaupark, um Nowruz, das kurdische Neujahrsfest, zu feiern. Das Fest füllte die Straßen mit farbenfrohen traditionellen Gewändern, wehenden Fahnen und geschmückten Autos. Die Veranstalter beschrieben die Feierlichkeiten als Aufruf zum Frieden in den kurdischen Regionen Syriens, des Irans und des Iraks.
Die Feiern fanden am 21. März statt und läuteten für Millionen Menschen den Frühlingsbeginn und das neue Jahr ein. Nowruz wird von rund 300 Millionen Menschen weltweit begangen, insbesondere auf dem Balkan, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten. Auch in Ländern wie Aserbaidschan, Usbekistan, Kasachstan, der Türkei, Afghanistan und Tadschikistan wurde am selben Tag gefeiert.
Die Bonner Veranstaltung zog Kurden aus ganz Deutschland und den angrenzenden Regionen an. Die Teilnehmer trugen festliche Kleidung, führten kurdische Fahnen mit sich und schmückten ihre Fahrzeuge mit Symbolen ihrer Kultur. Die Polizei bestätigte, dass die Kundgebung den gesamten Tag über friedlich verlief.
Über die Feierlichkeiten hinaus betonten die Veranstalter eine Botschaft der Einheit. Sie riefen zu Frieden und Stabilität für die kurdischen Gemeinschaften in den von Konflikten betroffenen Gebieten Syriens, des Iraks und des Irans auf.
Laut Behörden endete das Fest in Bonn ohne Zwischenfälle. Tausende Teilnehmer hoben das kurdische Erbe hervor und warben für Solidarität. Die Veranstaltung stärkte die kulturellen Bindungen zwischen den in Deutschland lebenden Kurden und denen im Ausland.






