Altenaer Polizei jagt rasende Motorradfahrer und ahndet Handynutzung am Steuer
Nikolaus SchleichAltenaer Polizei jagt rasende Motorradfahrer und ahndet Handynutzung am Steuer
Altenaer Polizei verschärft Verkehrskontrollen im Rahmen der europaweiten Aktion „Augen auf die Straße“
Im Zuge der Operation ahndeten Beamte zahlreiche Verstöße, darunter Rasen, Handybenutzung am Steuer und eine gefährliche Verfolgungsjagd mit einem unerlaubten Motorradfahrer. Ziel der verschärften Kontrollen ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verkehrsregeln konsequenter durchzusetzen.
Die Aktion begann mit Routinestreifen im Bereich der Bahnhofstraße. Elf Autofahrer wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt – acht erhielten Verwarnungsgelder, drei müssen mit offiziellen Anzeigen rechnen. Fünf Fahrer missachteten zudem rote Ampeln, weitere fünf wurden wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz gemeldet.
Beamte beobachteten einen 20-jährigen Motorradfahrer, der an einer unübersichtlichen Stelle der Bahnhofstraße gefährlich überholte. Als die Polizei ihn mit Blaulicht und Sirene zum Anhalten aufforderte, flüchtete er und löste eine kurze Verfolgungsjagd aus. Die Flucht endete, als der Fahrer zu Beginn der Uferstraße die Kontrolle verlor und stürzte.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Motorradfahrer keinen Führerschein besaß und das Motorrad ein gefälschtes Kennzeichen trug. Ihm drohen nun Anklagen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs und fehlender Pflichtversicherung. Zwölf Autofahrer wurden zudem mit je 100 Euro Bußgeld belegt, weil sie während der Fahrt ihr Handy nutzten – zusätzlich zu Bearbeitungsgebühren und Punkten in Flensburg.
Die Altenaer Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich nicht ablenken zu lassen und die volle Aufmerksamkeit auf den Verkehr zu richten. Die Kampagne „Augen auf die Straße“ zielt weiterhin auf gefährliches Verhalten ab; weitere Kontrollen sind geplant. Verstöße können mit Bußgeldern, Punkten und bei schweren Vergehen mit rechtlichen Konsequenzen geahndet werden.






