08 June 2026, 02:25

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für kulturelle Bildung

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für kulturelle Bildung

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede arbeiten zusammen, um eine neue interkommunale Jugendkunstschule ins Leben zu rufen. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszubauen, indem lokale Künstler:innen und junge Menschen zusammengebracht werden. Die Finanzierung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sichert die Initiative für die nächsten drei Jahre.

Die Idee entstand aus einem gemeinsamen Ziel: die kulturelle Bildung in beiden Kommunen zu stärken. Um dies umzusetzen, übernehmen Kirsten Minkel aus Arnsberg und Anne Wiegel aus Meschede die lokale Projektleitung. Ihre erste Aufgabe besteht darin, ein gemeinsames Bildungsprogramm zu entwickeln – orientiert an den Richtlinien der Landesarbeitsgemeinschaft für kulturelle Jugendbildung NRW.

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Eine zentrale Rolle in der Anfangsphase spielt die „Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e. V.“ in Schmallenberg. Mit ihrem Kunstmobil KUMO wird sie in die Gemeinden fahren und ein 30-stündiges kulturelles Teilhabeangebot schaffen. Parallel besucht Beate Herrmann Künstler:innen und Kulturorte in Arnsberg, Meschede und Sundern, um mögliche Teilnehmende zu gewinnen.

Künstler:innen aus der weiteren Region sind eingeladen, sich dem Programm anzuschließen. Die Schule setzt auf dezentrale kulturelle Jugendarbeit und vernetzt lokale Künstler:innen mit jungen Menschen. Unterstützt wird das Vorhaben zudem vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V., während Arnsberg und Meschede etwa ein Drittel der Gesamtkosten selbst tragen.

Die neue Jugendkunstschule läuft drei Jahre lang mit Landesförderung. Sie bietet strukturierte kulturelle Bildung und verbindet Künstler:innen und Jugendliche in der gesamten Region. Der Erfolg des Programms hängt von der lokalen Zusammenarbeit und dem Engagement kreativer Fachleute aus Arnsberg, Meschede und Umgebung ab.

Quelle