17 April 2026, 14:39

Bayer muss 185 Millionen Dollar wegen PCB-Gift an Schule zahlen

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Bayer muss 185 Millionen Dollar wegen PCB-Gift an Schule zahlen

Bayer muss 185 Millionen Dollar Schadensersatz zahlen – Giftstoffbelastung an Schule in Washington

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Ein Gericht hat den Konzern Bayer zur Zahlung von 185 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt, nachdem drei Lehrerinnen an einer Schule in Monroe, Washington, durch die Belastung mit giftigen Chemikalien Hirnschäden erlitten hatten. Die betroffenen Pädagoginnen machen polychlorierte Biphenyle (PCB) für ihre gesundheitlichen Probleme verantwortlich – einen Stoff, der einst von Monsanto hergestellt wurde und seit Langem verboten ist. Da Bayer den Agrarchemiekonzern 2018 übernommen hat, trägt das Unternehmen nun auch die juristischen Altlasten.

Der Supreme Court des Bundesstaates Washington bestätigte das Urteil und erklärte Bayer für die toxischen Folgen der PCB-Vergiftung an der Schule verantwortlich. Die Chemikalie, die in den USA seit 1977 verboten ist, wurde bis zu diesem Zeitpunkt von Monsanto produziert. Während die meisten Klagen im Zusammenhang mit der Schule durch einen vertraulichen Vergleich beigelegt wurden, laufen derzeit noch acht weitere Berufungsverfahren. Über 200 Personen werfen dem Konzern vor, durch PCB gesundheitliche Schäden erlitten zu haben.

Unterdessen geht Monsanto – nun Teil von Bayer – in Missouri rechtlich gegen ehemalige PCB-Kunden vor und fordert Erstattung der Prozesskosten, die durch Schadensersatzklagen entstanden sind.

Die Aktienperformance von Bayer hat unter den anhaltenden juristischen Auseinandersetzungen gelitten, was bei Aktionären Besorgnis auslöst. Das Unternehmen prüft nun weitere rechtliche Schritte, um das Urteil anzufechten. Eine kostenlose Analyse am 30. Oktober soll Anlegern als Entscheidungshilfe dienen, ob sie Bayer-Aktien angesichts der anhaltenden rechtlichen und finanziellen Belastungen kaufen oder verkaufen sollten.

Die Schadensersatzzahlung in Höhe von 185 Millionen Dollar stellt einen schweren finanziellen Rückschlag für Bayer dar. Die noch ausstehenden Berufungsverfahren sowie die Klagen Monsantos gegen ehemalige Kunden werden die zukünftigen Haftungsrisiken des Konzerns maßgeblich prägen. Aktionäre verfolgen die Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit, während sich die Lage weiter zuspitzt.

Quelle