09 May 2026, 10:31

Bergisch Gladbach sammelt Spenden für Kriegsgräber und Friedensbildung

Grabmal eines deutschen Soldaten in einem Friedhof mit einer Karte, umgeben von Blumen und Gegenständen, mit Gräbern, Bäumen, Gebäuden und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Bergisch Gladbach sammelt Spenden für Kriegsgräber und Friedensbildung

Bergisch Gladbach startet jährliche Spendenaktion für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK)

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Am 15. Oktober 2025 hat Bergisch Gladbach seine jährliche Spendenkampagne für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) eröffnet. Bürgermeister Frank Stein eröffnete die Veranstaltung um 11:30 Uhr offiziell und rief die Bürgerinnen und Bürger auf, die wichtige Arbeit der Organisation zu unterstützen. Die Sammlung läuft bis Dezember – die Mittel fließen in die Pflege von Kriegsgräberstätten sowie in Bildungsprojekte zur Friedensförderung.

Die Aktion fand am VDK-Infostand neben dem Wochenmarkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz statt. Bürgermeister Stein, der zugleich lokaler VDK-Vorsitzender ist, betonte die Notwendigkeit, die Schrecken des Krieges im Gedächtnis zu behalten und gleichzeitig die Friedensbildung für junge Menschen zu fördern. An seiner Seite standen der Regionalleiter Jasper Stephan-Beneker, die Ortsvorsitzende Anne Linden sowie die Schatzmeisterin Jana Lülf.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, 1919 am 16. Dezember gegründet, kümmert sich um die Pflege von Kriegsgräbern im Ausland und unterstützt Angehörige der Gefallenen. Zudem wandelt er Friedhöfe in Lernorte um. In diesem Jahr liegt der Fokus der Spendenaktion auf Jugendbegegnungsstätten, in denen Friedensprojekte entwickelt werden sollen.

Anne Linden koordiniert die Sammlung und freut sich über neue Ehrenamtliche. Interessierte können sie unter der Telefonnummer 02202 - 14 2497 oder per E-Mail an [email protected] erreichen.

Die Spenden kommen bis zum Kampagnenende im Dezember der Instandhaltung der Gräberstätten sowie den Bildungsprogrammen zugute. Die Arbeit des VDK stellt sicher, dass Kriegsgräber Orte des Gedenkens und des Lernens bleiben. Bürgerinnen und Bürger können sich bis zum Stichtag noch mit Spenden oder ehrenamtlichem Engagement beteiligen.

Quelle