17 March 2026, 12:33

Bergisch Gladbach übernimmt historisches Gewerbegebiet – Abriss für Neuanfang

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets auf einem Blatt Papier mit beschrifteten Abschnitten und Text, der Gebäude, Straßen und andere Merkmale beschreibt.

Bergisch Gladbach übernimmt historisches Gewerbegebiet – Abriss für Neuanfang

Die Stadt Bergisch Gladbach hat das Grundstück an der Sander Straße 37–47 übernommen. Die Abrissarbeiten laufen bereits, während die Verantwortlichen mögliche künftige Nutzungen vorbereiten. Die Geschichte des Geländes reicht Jahrzehnte zurück – von landwirtschaftlichen Flächen bis hin zu einem belebten Gewerbegebiet.

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Ursprünglich für Landwirtschaft und Forstwirtschaft genutzt, veränderte sich das Areal in den 1980er- und 1990er-Jahren grundlegend. 1987 entstanden dort ein REWE-Supermarkt und Einzelhandelsgebäude, gefolgt von einem Lidl-Markt und Parkflächen in den frühen 2000er-Jahren. Zwischen 2015 und 2018 wurde das Gelände im Rahmen einer umfassenden Neugestaltung um moderne Ladenflächen und Wohnungen erweitert.

Die Stadt hat das Grundstück nun erworben, das gemäß § 34 der Baugesetzbuches als unbeplanter Innenbereich eingestuft wird. Vor Beginn der Abrissarbeiten wurden ein geotechnisches Gutachten und statische Bewertungen erstellt. Besonders im Fokus stehen dabei die Hangstabilität, der Schutz angrenzender Grundstücke sowie die Verkehrssicherheit während der Maßnahmen.

Der Verkäufer führt die Abrissarbeiten auf Basis öffentlich-rechtlicher Genehmigungen durch, wobei Fachgutachter die Arbeiten überwachen. Spezialisierte Unternehmen werten die Befunde weiterhin aus und werden nach Abschluss des Prozesses einen abschließenden Bericht vorlegen. Der Eigentumsübergang inklusive aller damit verbundenen Rechte erfolgt erst nach vollständiger Kaufpreiszahlung und der Bestätigung, dass das Gelände nicht belastet ist.

Für die Zukunft plant Bergisch Gladbach, eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen und eine öffentliche Diskussion über die künftige Nutzung des Areals anzustoßen. Eine der Optionen, die derzeit geprüft wird, ist die Umwidmung des Geländes für eine Grundschule.

Der Abriss markiert den ersten Schritt zur Umgestaltung des ehemaligen Gewerbegebiets. Bevor konkrete Pläne für das Grundstück finalisiert werden, setzt die Stadt auf Fachgutachten und Bürgerbeteiligung. Bis dahin bleiben Sicherheits- und Umweltprüfungen oberste Priorität.

Quelle