09 February 2026, 19:13

Bislicher Insel in Xanten wird zum modernen Naturerlebnis mit 1,2 Millionen Euro Förderung

Ein Park mit grünem Gras, leuchtenden Blumen, hohen Bäumen, einer Brücke, einem Springbrunnen, Laternenmasten und Gebäuden im Hintergrund, vor majestätischen Bergen und einem klaren blauen Himmel.

Bislicher Insel in Xanten wird zum modernen Naturerlebnis mit 1,2 Millionen Euro Förderung

Bislicher Insel Naturforum in Xanten steht vor großem Umbau

Das Bislicher Insel Naturforum in Xanten erhält ein umfassendes Modernisierungsprogramm. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen stellt 1,2 Millionen Euro bereit, um das Zentrum zu einer ganzjährigen, modernen Bildungsstätte auszubauen. Ziel des Projekts ist es, die Attraktivität des Forums zu steigern und Besuchern die Natur sowie den Klimawandel in einer der letzten natürlichen Auenlandschaften am Niederrhein näherzubringen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Umweltminister Oliver Krischer wird am Donnerstag vor Ort sein, um die Förderung offiziell zu bestätigen. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und sind Teil des Programms "Erlebnis.NRW".

Die Umbaumaßnahmen beginnen voraussichtlich zwischen Ende 2025 oder Mitte 2026 und sollen bis November 2028 abgeschlossen sein. Dabei wird das Ausstellungsgebäude grundlegend saniert: Der nördliche Teil, einst ein Kuhstall, wird modernisiert, während der südliche Bereich – ein ehemaliges Wohnhaus mit statischen Problemen – abgerissen und neu aufgebaut wird. Die Änderungen dienen der Behebung von Setzungsrissen und veralteter Infrastruktur.

Neue Ausstellungen werden sich auf Klimaschutz und Naturschutz konzentrieren und die bisherigen Präsentationen ersetzen. Das modernisierte Forum erhält zudem barrierefreie Zugänge und ein wetterunabhängiges Café. Nach der Fertigstellung können Schulklassen das ganze Jahr über vor Ort praxisnah lernen und das einzigartige Ökosystem der Region erkunden.

Das Projekt wird zu 90 Prozent aus EU- und Landesmitteln finanziert. Nach Abschluss erwarten die Besucher aktualisierte Ausstellungen zu Klimawandel und Auenökologie. Die Maßnahmen sollen sicherstellen, dass das Naturforum auch für kommende Generationen zugänglich und ansprechend bleibt.