BOB Campus in Düsseldorf erhält Auszeichnung für visionäre Stadtentwicklung
Irena RohtBOB Campus in Düsseldorf erhält Auszeichnung für visionäre Stadtentwicklung
Der BOB Campus – ein wegweisendes Stadtentwicklungsprojekt in Düsseldorf – wird für seinen innovativen Ansatz in der Gemeinschaftsförderung ausgezeichnet. Auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabriken-Brache entstanden, hat der Campus aus einem schwierigen Standort einen lebendigen sozialen Treffpunkt gemacht. Die feierliche Preisverleihung findet am 9. Februar 2026 im K21 Kunstmuseum der Stadt statt.
Das Projekt entstand auf einem einst verwahrlosten Industrieareal, wo heute ein revitalisiertes Fabrikgebäude aus den 1970er-Jahren steht. Die Entwickler meisterten beträchtliche Höhenunterschiede von bis zu 20 Metern, um einen harmonischen Raum zu schaffen. Der Campus umfasst nun 25 neu gebaute oder sanierte Gebäude sowie durchdacht gestaltete Außenflächen.
Bürgerbeteiligung war ein zentraler Baustein des BOB Campus. Anwohner:innen und lokale Initiativen brachten sich in die Planung ein und schufen so Identifikation und Mitgestaltung. Herausgekommen ist ein multifunktionaler Ort mit Bildungszentren, betreutem Wohnen, Arbeitsräumen und einem großen Quartierspark.
Betrieben wird der Campus von der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH – einer gemeinnützigen Initiative der Montag Stiftung Urbane Räume – mit Fokus auf langfristige Nachhaltigkeit. Die Jury lobte besonders die verbindende Wirkung des Projekts, das Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe willkommen heißt. Trotz anfänglicher Hürden hat sich der BOB Campus erfolgreich in das Viertel integriert und stärkt soziale Bindungen sowie kulturellen Austausch.
Heute gilt der BOB Campus als Vorbild für inklusive Stadtentwicklung. Die Kombination aus Wohnraum, Bildung und Grünflächen dient als Blaupause für zukünftige Projekte. Die anstehende Preisverleihung würdigt den Campus als Ort, der Generationen und Kulturen verbindet.






