Bottrop kontrolliert alle Kreuzungen wegen mangelnder Sichtdreiecke
Bottrop prüft alle Kreuzungen auf Einhaltung der Sichtdreiecks-Vorgaben
Die Stadt Bottrop überprüft systematisch jede Kreuzung, um sicherzustellen, dass sie den Vorschriften zu Sichtdreiecken entspricht. Dabei orientiert sich die Kommune an den deutschen Richtlinien für Straßenbau, um Unfälle durch schlechte Sichtverhältnisse zu vermeiden. Der Anstoß für die Überprüfung war ein tödlicher Unfall in Warendorf, der die Gefahren durch eingeschränkte Sicht verdeutlicht hat.
Das Tiefbauamt kontrolliert derzeit, ob an den Kreuzungen ausreichende Sichtverhältnisse gegeben sind. Besonders im Fokus stehen stark frequentierte Knotenpunkte sowie Unfallschwerpunkte. Die Anforderungen an die Sichtdreiecke variieren je nach zulässiger Höchstgeschwindigkeit: Auf schneller befahrenen Straßen müssen die freien Sichtflächen entsprechend größer sein.
Werden Mängel festgestellt, ist die Stadt zum Handeln verpflichtet. Mögliche Maßnahmen reichen von baulichen Veränderungen über die Aufstellung von Pollern bis hin zur Einrichtung von Halteverboten. Als erste Straße soll die Scharnhölzstraße Anfang 2026 verbessert werden.
Weitere Projekte sind bereits in Planung. An der Horster Straße und der Aegidistraße sollen Ausschreibungen folgen. Ziel ist es, in ganz Bottrop sichere Einmündungen von Nebenstraßen in Hauptverkehrsadern zu gewährleisten.
Durch die Schaffung von Sichtdreiecken will die Stadt die Sicherheit an Kreuzungen erhöhen. Die Arbeiten an der Scharnhölzstraße starten im ersten Quartal 2026, weitere Nachbesserungen folgen auf Basis der laufenden Überprüfungen.






