DAM Preis 2025 geht an das Spore Haus in Berlin-Neukölln für visionäre Architektur
Nikolaus SchleichDAM Preis 2025 geht an das Spore Haus in Berlin-Neukölln für visionäre Architektur
Das Spore Haus in Berlin-Neukölln gewinnt den renommierten DAM Preis 2025 für Architektur in Deutschland
Seit 2007 verleiht das Deutsche Architekturmuseum (DAM) jährlich den DAM Preis für herausragende Bauwerke, die aus 100 nominierten Projekten ausgewählt werden. In diesem Jahr erhielt das Spore Haus in Berlin-Neukölln die begehrte Auszeichnung – gewürdigt wurde es vor allem für sein durchdachtes städtebauliches Konzept und sein Engagement für Nachhaltigkeit.
Entworfen vom Architekturbüro AFF Architekten, fungiert das Spore Haus als kultureller und bildungspolitischer Treffpunkt und ergänzt das benachbarte Publix-Gebäude, das ebenfalls von demselben Büro stammt. Die Schöpflin Stiftung, Auftraggeberin des Projekts, wollte einen offenen Lern- und Begegnungsort im Herzen von Neukölln schaffen.
Der Bau besticht durch großzügige Verglasung und eine offene Gestaltung des Erdgeschosses, die Flexibilität und öffentliche Nutzung fördert. Im Inneren prägen feste Eichenmöbel und eine markante, stützenfreie Betondecke – die sogenannte "Sporendecke" – den Raum. Die Fassade vereint robuste, recycelte und unbehandelte Materialien, was den nachhaltigen Ansatz des Projekts unterstreicht.
Mit Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen, einem Café, einer Bibliothek, Ateliers und einer Dachterrasse bietet das Spore Haus Raum für vielfältige Aktivitäten. Die Jury lobte insbesondere die gelungene Einbindung in das städtische Gefüge sowie die Stärkung lokaler Vernetzung.
Der DAM Preis 2025 stellt eine bedeutende Anerkennung für AFF Architekten und die Schöpflin Stiftung dar. Das Spore Haus gilt nun als Vorbild für nachhaltige, gemeinwohlorientierte Architektur in Berlin – sein Design und seine Funktionalität könnten künftige Projekte in der Stadt prägen.






