18 April 2026, 20:34

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für 12.000 Drohnen an drei Rüstungsfirmen

Logo der Gebirgs-Panzerjägerkompanie 220 der deutschen Luftstreitkräfte mit rotem Schild, weißer Stern, schwarzem und weißem Karomuster und fettem schwarzem Text unten.

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für 12.000 Drohnen an drei Rüstungsfirmen

Deutschland vergibt einen Großauftrag für Drohnen im Wert von jeweils knapp 300 Millionen Euro an drei Rüstungsunternehmen. Das Geschäft umfasst die Lieferung von bis zu 12.000 Drohnen an eine neue deutsche Brigade in Litauen und stärkt damit die Ostflanke der NATO. Der Schritt spiegelt die wachsende Bedeutung von Drohnenkriegführung in Europa wider.

Der Auftrag wird zwischen Rheinmetall, Helsing und Stark aufgeteilt. Rheinmetall liefert die FV-014, eine bewaffnete Drohne, die auch als Raider bekannt ist. Helsing und Stark hingegen stellen sogenannte Kamikaze-Drohnen bereit – für beide Unternehmen handelt es sich um den bisher größten Deal.

Ziel der Vereinbarung ist es, durch die Verteilung auf drei Anbieter Wettbewerb und Innovation zu fördern. Helsing, Europas wertvollstes Rüstungs-Start-up mit einer Bewertung von 12 Milliarden Euro, übernimmt dabei eine Schlüsselrolle. Stark, erst vor 15 Monaten gegründet, hat bereits prominente Investoren wie Peter Thiel und Sequoia Capital hinter sich.

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Die Drohnen sollen eine neu aufgestellte deutsche Brigade in Litauen ausrüsten. Diese Stationierung ist Teil umfassender Maßnahmen zur Stärkung der NATO-Verteidigung gegen mögliche Bedrohungen aus Russland.

Der Deal unterstreicht Deutschlands Bestrebungen, seine Fähigkeiten im Bereich der Drohnenkriegführung auszubauen. Mit bis zu 12.000 bestellten Drohnen wird der Vertrag die unbewaffneten und bewaffneten Systeme der Bundeswehr deutlich aufstocken. Die Investition zeigt zudem, welche Bedeutung Start-ups zunehmend für die europäische Rüstungsindustrie gewinnen.

Quelle