Dokumentarfilm zeigt Schicksal der "Söhne ohne Väter" nach 1945
„Söhne ohne Väter“ – Ein neuer Dokumentarfilm über die Spuren der vaterlosen Kindheit nach dem Zweiten Weltkrieg
Der neue Dokumentarfilm „Söhne ohne Väter“ untersucht die langfristigen Folgen einer Kindheit ohne Vater nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Unter der Regie von Andreas Fischer gibt der Film Männern eine Stimme, die ohne ihre Väter aufwuchsen. Die Premiere findet am Sonntag, dem 11. Mai 2025, um 17:00 Uhr in Troisdorf statt.
Nach 1945 wuchs fast jedes dritte Kind in Deutschland ohne Vater auf. Der Film hält ihre Schicksale in persönlichen Interviews fest. Viele der Männer beschreiben eine tiefe, aber mitunter belastende Bindung zu ihren Müttern – eine Beziehung, die sich oft wie eine schwere Verantwortung anfühlte.
In einigen Fällen kamen Stiefväter ins Spiel und brachten komplexe emotionale Dynamiken mit sich. Regisseur Andreas Fischer, der selbst in Troisdorf aufgewachsen ist, bringt eine persönliche Perspektive in das Projekt ein. Die Vorführung findet in der Evangelischen Johanneskirche in der Viktoriastraße 1 statt.
Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit, mit Fischer ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung steht allen offen.
Der Dokumentarfilm wirft einen Blick auf eine Generation, die von Abwesenheit und Widerstandskraft geprägt wurde. Er lädt dazu ein, über Familie, Verlust und die langen Schatten des Krieges nachzudenken. Filmvorführung und Diskussion bieten einen Raum für den Austausch über diese historischen und persönlichen Geschichten.
