E.ON verdoppelt Netzinvestitionen auf 48 Mrd. Euro bis 2030 – Dividende steigt 2026
Irena RohtE.ON verdoppelt Netzinvestitionen auf 48 Mrd. Euro bis 2030 – Dividende steigt 2026
E.ON kündigt massive Ausweitung seiner Netzinvestitionen an und stockt das Investitionsbudget bis 2030 auf 48 Milliarden Euro auf. Der Energiekonzern plant zudem, die Dividendenausschüttung an Aktionäre im kommenden Jahr zu erhöhen. Die Ankündigungen erfolgen kurz vor der Veröffentlichung des nächsten Quartalsberichts im Mai.
Die Unternehmensführung hat sich ein langfristiges Ziel gesetzt: Bis 2030 soll das bereinigte EBITDA auf 13 Milliarden Euro steigen – angetrieben durch den Ausbau der Netzinfrastruktur. Allerdings hängt dieser Plan von den Genehmigungen der Bundesnetzagentur ab, die für regulatorische Entscheidungen zuständig ist.
Für das Jahr 2026 rechnet E.ON mit einem leichten Rückgang des bereinigten Konzern-EBITDA auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro. Trotz dieses vorübergehenden Rückgangs bleibt das Unternehmen auf Wachstumskurs und plant, die Dividende auf 0,57 Euro pro Aktie anzuheben. Die entsprechende Beschlussfassung soll auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 erfolgen.
Anleger reagierten positiv auf die jüngsten Entwicklungen und trieben den Aktienkurs von E.ON Mitte März auf ein 52-Wochen-Hoch von 20,30 Euro. Seither hat sich der Kurs bei etwa 18,85 Euro eingependelt. Weitere Details zur Unternehmensstrategie werden im anstehenden Quartalsbericht am 13. Mai 2026 bekannt gegeben.
Mit dem 48-Milliarden-Euro-Plan zum Netzausbau will E.ON seine Infrastruktur stärken und bis 2030 höhere Erträge erzielen. Aktionäre können sich bereits im nächsten Jahr über eine erhöhte Dividende freuen – doch für die langfristigen Ziele des Konzerns sind regulatorische Zustimmungen entscheidend. Der nächste Finanzupdate im Mai wird weitere Klarheit über diese strategischen Schritte bringen.






