Essen kämpft mit Handball-Spektakel für seine olympischen Träume 2036
Wenke KranzEssen kämpft mit Handball-Spektakel für seine olympischen Träume 2036
Essen treibt seine olympischen Ambitionen im Rahmen der Bewerbung EssenRheinRuhr weiter voran. Am 6. März 2026 veranstaltete der örtliche Handballverein TUSEM Essen ein besonderes Spiel, um die Kampagne der Stadt vor einer entscheidenden öffentlichen Abstimmung zu unterstützen. Die Veranstaltung brachte Verantwortliche und Unterstützer zusammen, um die potenziellen Vorteile einer Ausrichtung der Spiele in den kommenden Jahrzehnten zu unterstreichen.
Das Spiel diente als Plattform, um auf das bevorstehende Referendum am 19. April 2026 aufmerksam zu machen. Die Bürgerinnen und Bürger werden dann entscheiden, ob Essen seine Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 weiterverfolgen soll.
Vor dem Spiel diskutierte Oberbürgermeister Thomas Kufen gemeinsam mit Volker Lauer und Jonathan Abbenhaus über Essens Rolle in der Bewerbung. Sie skizzierten, wie die Spiele Sportprogramme fördern, die Infrastruktur modernisieren und städtische Räume neu gestalten könnten.
Essen hat vier zentrale Austragungsorte für die Olympischen Spiele vorgeschlagen: das Stadion an der Hafenstraße, die Grugahalle, die Messe Essen sowie das historische Welterbe Zollverein. Jeder dieser Standorte würde bei einer erfolgreichen Bewerbung eine wichtige Rolle spielen.
Das Referendum am 19. April wird entscheiden, ob Essen seine olympischen Pläne weiterverfolgt. Bei einer Zustimmung könnte die Stadt erhebliche Investitionen in Sport, Verkehr und öffentliche Räume erwarten. Das Ergebnis wird auch die gemeinsame Bewerbung EssenRheinRuhr für künftige Spiele prägen.






