15 April 2026, 14:38

Essen testet KI-gesteuertes Verkehrsleitsystem COMO an der Ruhrallee

Eine belebte Stadtstraße mit hohen Gebäuden, Fahrzeugen, Fußgängern, Gehwegen, Laternen, Verkehrsampeln, Schildern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Essen testet KI-gesteuertes Verkehrsleitsystem COMO an der Ruhrallee

Essen testet neues digitales Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee

Ab dem 19. Januar 2026 startet in Essen ein Pilotprojekt für das digitale Verkehrsleitsystem COMO entlang der Ruhrallee. Die Testphase läuft bis zum 28. Februar und markiert den ersten Praxiseinsatz der Technologie, die den Verkehrsfluss effizienter und flexibler gestalten soll.

Im Mittelpunkt steht eine wichtige Kreuzung: der Knotenpunkt Ruhrallee, Westfalenstraße und Wuppertaler Straße in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH. Während des Tests werden intelligente Ampeln mit KI-gesteuerter Regelung die Signale dynamisch an den aktuellen Verkehrsbedarf anpassen. Kamerasysteme überwachen den Verkehrsfluss, während Umweltsensoren die Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Werte messen.

Über LED-Matrixanzeigen erhalten Autofahrer Echtzeit-Informationen zum Verkehrsgeschehen. Allerdings kann es vorübergehend zu Beeinträchtigungen kommen, da Techniker die Software und Systemeinstellungen optimieren. Bei Erfolg soll COMO ab dem 1. März 2026 entlang der gesamten Ruhrallee in den Regelbetrieb gehen.

Die Ruhrallee dient als Pilotstrecke für dieses adaptive Verkehrsmanagement. Ziel ist es, Staus zu verringern und durch datengestützte Anpassungen die Luftqualität zu verbessern. Die Testphase endet am 28. Februar 2026, die vollständige Inbetriebnahme ist für den Folgemonat geplant. Anhand der Ergebnisse wird entschieden, ob die Technologie auch in anderen Teilen Essens eingeführt wird. Die Behörden werden die Auswirkungen auf die Verkehrseffizienz und Emissionen bewerten, bevor eine flächendeckende Nutzung in Betracht kommt.

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