10 June 2026, 04:28

Frau verliert fünfstelligen Betrag an dubiose Quantalis Asset Management – Polizei warnt vor Anlagebetrug

POL-COE: Coesfeld District/Five-Figure Sum Lost in Investment Fraud

Frau verliert fünfstelligen Betrag an dubiose Quantalis Asset Management – Polizei warnt vor Anlagebetrug

Eine 47-jährige Frau aus Coesfeld hat nach einem Anlagebetrug im Zusammenhang mit Quantalis Asset Management einen beträchtlichen Geldbetrag verloren. Sowohl die Polizei als auch die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin warnen daraufhin vor den Gefahren betrügerischer Anlageangebote, die hohe Renditen versprechen.

Das Opfer war zunächst einer WhatsApp-Gruppe beigetreten, in der Mitglieder Anlageempfehlungen austauschten. Die Gruppe wirkte seriös – Teilnehmer behaupteten, bereits erhebliche Gewinne erzielt zu haben. Überzeugt von diesen Berichten lud die Frau eine App von Quantalis Asset Management herunter und überwies einen Betrag im mittleren fünfstelligen Eurobereich auf ausländische Konten.

Kurz darauf verlor sie den Zugriff auf ihr Geld. Die Betrüger forderten daraufhin eine weitere Zahlung im hohen fünfstelligen Bereich, die sie verweigerte. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei, die nun ermittelt.

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Behörden haben Leitlinien veröffentlicht, um ähnliche Betrugsfälle zu verhindern. Anleger sollten Anbieter gründlich prüfen, registrierte Adressen überprüfen und die rechtlichen Strukturen hinterfragen. Die Polizei rät zudem, vor Geldanlagen Verbraucherberatungsstellen oder Fachanwälte zu konsultieren. Die BaFin hat Quantalis Asset Management explizit als potenzielles Risiko eingestuft und warnt, dass Zertifizierungen allein keine Seriosität oder Sicherheit garantieren.

Offizielle Stellen betonen, wie wichtig es ist, Angebote zu vergleichen und die Vertragsbedingungen genau zu lesen. Sie warnen davor, sich von Versprechungen schneller, hoher Renditen blenden zu lassen – ein typisches Merkmal von Betrugsmaschen.

Der Fall der Frau zeigt, wie stark Anlagebetrug über soziale Medien und Messengerdienste zunimmt. Polizei und BaFin raten der Bevölkerung weiterhin, ausschließlich seriöse Finanzdienstleister zu nutzen und sich vor Geldtransfers unabhängigen Rat einzuholen. Wer Betrug vermutet, sollte dies umgehend bei den Behörden melden.

Quelle