21 March 2026, 14:33

Frömerns neuer Supermarkt ohne Personal füllt die Versorgungslücke

Ein Kiosk-Innenraum mit Regalen und Boden voller verschiedener Lebensmittel, Deckenbeleuchtung und Informationsschilder im Hintergrund.

Frömerns neuer Supermarkt ohne Personal füllt die Versorgungslücke

Ein neuer personalfreier Supermarkt in Frömern füllt die Versorgungslücke

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In Frömern, einem kleinen Ortsteil von Fröndenberg, hat ein neuer Supermarkt ohne Personal eröffnet und schließt damit eine Lücke in der lokalen Einkaufslandschaft. Unter dem Namen "Tante M" bietet der Laden den Anwohnern eine bequeme Möglichkeit, Alltagsprodukte einzukaufen – ganz ohne Mitarbeiter. Das Konzept ist in Nordrhein-Westfalen noch selten: Bisher gibt es in der Region nur zwei solche Geschäfte.

Seit der Schließung der letzten Bäckerei hatte Frömern mit eingeschränkten Einkaufsmöglichkeiten zu kämpfen. "Tante M" soll dieses Problem lösen und bietet rund 1.200 Artikel an – von frischem Gemüse bis hin zu Backwaren. Mit Öffnungszeiten von 5 bis 23 Uhr können Kunden flexibel einkaufen.

Der Supermarkt funktioniert über ein kartengestütztes Zugangssystem: Kundinnen und Kunden betreten den Laden, wählen ihre Waren aus und bezahlen – ganz ohne Personal. Hinter der Filiale steht Anna Kirksov, die eigentlich Busfahrerin ist und das Geschäft als Franchisenehmerin betreibt. Ihr Engagement zeigt das wachsende Interesse an automatisierten Einzelhandelslösungen.

Ein ähnliches Modell erprobt derzeit die Genossenschaftskette Enso, die in Unna-Hemmerde einen eigenen personalfreien Supermarkt eröffnen will. Zwar sind solche Konzepte noch die Ausnahme, doch ihre Verbreitung deutet auf einen Wandel hin, wie kleine Gemeinden an Lebensmittel kommen.

Die Eröffnung von "Tante M" in Frömern bietet den Bewohnern eine praktische Lösung, die bisher kaum Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe hatten. Mit langen Öffnungszeiten und einem Selbstbedienungssystem setzt der Laden neue Maßstäbe für den Einkauf von Grundnahrungsmitteln. Sollte das Konzept ankommen, könnten weitere automatisierte Supermärkte in unterversorgten Gebieten folgen.

Quelle