18 March 2026, 08:31

Gen Z will schnelle und günstige Mobilität – Nachhaltigkeit spielt kaum eine Rolle

Blauer Mercedes-Benz AMG GT Coupé auf einer Straße fahrend, mit einer Wand im Hintergrund; schlanker Design mit langer Motorhaube, niedriger Karosserie, eckigen Scheinwerfern, großem Kühlergrill, glänzenden Rädern und luxuriösem Lederinnenraum.

Gen Z will schnelle und günstige Mobilität – Nachhaltigkeit spielt kaum eine Rolle

Eine neue Studie der ADAC Stiftung zeigt, was der Generation Z bei der Wahl ihrer Verkehrsmittel am wichtigsten ist. Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Kosten stehen ganz oben auf der Liste – Umweltaspekte spielen dagegen eine untergeordnete Rolle. Viele junge Menschen äußern zudem Frust über die derzeitigen Mobilitätsangebote.

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Laut der Erhebung legen 61 Prozent der Gen Z Wert auf eine große Auswahl an Verkehrsmitteln. Doch nur 10 Prozent sind mit dem aktuellen Angebot zufrieden. Der öffentliche Nahverkehr ist für sie ein zentraler Bestandteil des Alltags – 59 Prozent nutzen ihn mindestens einmal pro Woche –, doch das Auto bleibt ebenfalls präsent: 48 Prozent steigen wöchentlich hinters Steuer.

Unzuverlässige Zugverbindungen treiben manche in Richtung Privat-Pkw. Gleichzeitig zeigt die Studie eine Offenheit für neue Mobilitätslösungen: 43 Prozent befürworten Mobility-as-a-Service (MaaS), während 44 Prozent für einen breiten Einsatz autonomer Fahrzeuge und digitale Vernetzung plädieren.

Trotz dieser Präferenzen zeigen sich viele junge Menschen resigniert, was eine nachhaltige Verkehrswende angeht. Die Umweltbilanz spielt bei ihrer Entscheidungsfindung kaum eine Rolle.

Die Ergebnisse verdeutlichen eine Kluft zwischen den Wünschen der Gen Z und der Realität. Zwar nutzen sie den öffentlichen Verkehr häufig, doch dessen Unzuverlässigkeit zwingt sie oft ins Auto. Die Zustimmung zu digitalen und autonomen Lösungen deutet auf mögliche Veränderungen künftiger Mobilitätsgewohnheiten hin – vorausgesetzt, diese Alternativen erweisen sich als praxistauglich und verlässlich.

Quelle