28 June 2026, 20:35

Großbrand bei Ewald Dörken AG: 132 Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen und Rauch

DE-DE: Abschlussbericht - Brand in Industrieanlage in Herdecke - Feuerwehren des Ennepe-Ruhr-Kreises setzen 132 Einsatzkräfte über 7 Stunden ein

Großbrand bei Ewald Dörken AG: 132 Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen und Rauch

Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke am Freitagabend

Am Freitagabend brach in der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein großer Brand aus. Die Feuerwehr Herdecke erhielt den Alarm kurz nach 20:07 Uhr. Das Feuer erforderte einen massiven Einsatz: Mehrere Löschzüge und Spezialfahrzeuge wurden zum Ort des Geschehens geschickt.

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Die ersten Einsatzkräfte trafen bereits fünf Minuten nach dem Notruf ein. Sie fanden die Halle zwar evakuiert vor, doch dichter Rauch füllte das Gebäude – ausgelöst durch einen Kunststoffbrand in einem Ofen. Eine Brandmeldeanlage am Millöckerweg löste weitere Alarme für benachbarte Wehren aus.

Das Feuer breitete sich über das Lüftungssystem aus und trat als Rauch durch einen Kamin aus. Die Behörden warnten die Bevölkerung vor einer Geruchsbelästigung in der Umgebung. Betroffene Mitarbeiter des Unternehmens versorgten die Einsatzkräfte zunächst mit Verpflegung, später übernahm der Johanniter-Unfall-Hilfe diese Aufgabe.

Gegen 22:10 Uhr flammte das Feuer erneut auf, woraufhin die Leitstelle zusätzliche Wehren zum Einsatzort koordinierte. Insgesamt waren 132 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter neun Feuerwehren und über 20 Atemschutztrupps. Um den Brand zu bekämpfen, wurden Teile der Produktionsanlage und das Rohrsystem geöffnet. Um 00:24 Uhr brachten die Feuerwehrleute die Lage schließlich unter Kontrolle.

Um 1:19 Uhr gab die NINA-App Entwarnung für die Geruchsbelästigung. Der Einsatzleiter erklärte das Feuer um 2:30 Uhr für gelöscht. Die Feuerwehr Hattingen übernahm anschließend die Brandwache vor Ort.

Der Vorfall erforderte einen Großaufgebot der Rettungskräfte, um den Brand einzudämmen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Als Ursache wurde ein Kunststoffbrand in einem Ofen ermittelt, dessen Rauch sich über die Gebäudelüftung ausbreitete. In den frühen Morgenstunden konnte die Lage bereinigt werden – weitere Gefahrenmeldungen blieben aus.

Quelle