26 June 2026, 10:26

Großrazzia im NRW-Baugewerbe: Illegale Beschäftigung und Sozialbetrug aufgedeckt

ZKA-K: Köln Zoll Teil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung in der Bauwirtschaft / Rund 280 Mitarbeiter von etwa 90 Unternehmen überprüft

Großrazzia im NRW-Baugewerbe: Illegale Beschäftigung und Sozialbetrug aufgedeckt

Zollbeamte haben in Nordrhein-Westfalen groß angelegte Kontrollen im Baugewerbe durchgeführt, die sich über vier Kreise erstreckten. An der Aktion waren mehr als 110 Beamte beteiligt, die rund 280 Beschäftigte verschiedener Arbeitgeber überprüften. Dabei wurden zahlreiche Unregelmäßigkeiten aufgedeckt, darunter illegale Beschäftigung und Sozialbetrug.

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Die Kontrollen fanden in den Kreisen Köln, Rhein-Sieg, Leverkusen und Rheinisch-Bergisch statt. Allein in Köln wurden 123 Beschäftigte von 51 Arbeitgebern überprüft. In Leverkusen unterzogen die Beamten 75 Beschäftigte von 11 Arbeitgebern einer Prüfung, im Rheinisch-Bergischen Kreis waren es 42 Beschäftigte von ebenfalls 11 Arbeitgebern. Im Rhein-Sieg-Kreis wurden 39 Beschäftigte von 15 Arbeitgebern kontrolliert.

Im Rahmen der Aktion stellten die Beamten fest, dass elf Männer ohne gültige Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis beschäftigt waren. Gegen diese Personen sowie ihre Arbeitgeber wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Zudem deckten die Behörden fünf Fälle von Verdacht auf Sozialbetrug auf, bei denen Sozialabgaben nicht gemeldet worden waren. Darüber hinaus wird gegen drei Unternehmen wegen des Verdachts ermittelt, ihren Beschäftigten den gesetzlichen Mindestlohn vorenthalten zu haben.

Die Operation führte zu mehreren Ermittlungsverfahren wegen illegaler Beschäftigung, ausstehender Löhne und Verstößen gegen die Sozialversicherungspflicht. Die Zollbehörden haben die Fälle an die zuständigen Stellen zur weiteren Bearbeitung übergeben. Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltenden Probleme in der Baubranche der Region.

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