Großübung simuliert Massenanfall von Verletzten bei schwerem Verkehrsunfall
Nikolaus SchleichGroßübung simuliert Massenanfall von Verletzten bei schwerem Verkehrsunfall
Großübung der Rettungskräfte am Samstag, 6. September 2026
Am vergangenen Samstag fand eine großangelegte Notfallübung statt, an der Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, das Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst beteiligt waren. Das Szenario simulierte einen schweren Verkehrsunfall in der Nähe von Reichswalde.
Die Übung begann mit einem inszenierten Zusammenstoß zwischen einem Reisebus mit Fußballfans und einem Pkw, der zudem eine Fußgängerin erfasste. Der Einsatzleiter erklärte umgehend den Massenanfall von Verletzten (MANV), woraufhin zusätzliche Kräfte angefordert wurden.
Die Feuerwehr befreite eingeklemmte Insassen, während die Rettungsteams die Versorgung der Verletzten vorbereiteten. Rund 70 Einsatzkräfte und 30 Statisten nahmen teil, davon waren 26 direkt in das Szenario eingebunden. Es wurden verschiedene Bereiche eingerichtet, darunter eine Behandlungszone, und Funkverbindungen zur Koordination aufgebaut.
Mithilfe von Patientenbegleitscheinen wurde der Zustand und die Versorgung jedes Verletzten dokumentiert. Nach etwa drei Stunden endete die Übung. Alle Beteiligten trafen sich anschließend am Feuerwehrhaus in Reichswalde, um den Einsatz nachzubereiten.
Die Übung diente der Erprobung der Zusammenarbeit verschiedener Rettungsdienste bei einem komplexen Schadensereignis. Im Fokus standen realistische Patientennachverfolgung und das Management einer Großschadenslage. Den Abschluss bildete eine ausführliche Einsatznachbesprechung im Feuerwehrhaus für alle Teilnehmenden.
