Grundsteinlegung für neue Grundschule im Ruhrgebiet markiert Baubeginn
Wenke KranzGrundsteinlegung für neue Grundschule im Ruhrgebiet markiert Baubeginn
Heute fand die Grundsteinlegung für eine neue Grundschule im Ruhrgebiet statt. Die Veranstaltung markierte den Baubeginn einer modernen Einrichtung, die ein altes, wegen Kontamination geschlossenes Gebäude ersetzen soll. An der Eröffnungsfeier nahmen Stadtvertreter teil, darunter Oberbürgermeister Thomas Kufen.
Im Dezember 2016 waren bei Untersuchungen auf gefährliche Stoffe im ursprünglichen Schulgebäude Tetrachlorethen-Nachweise festgestellt worden. Diese Entdeckung zwang zur sofortigen Schließung der Schule. Um den Unterrichtsbetrieb aufrechterhalten zu können, wurden die Klassen vorübergehend in Container an der Gustavstraße 26 verlegt.
Im März 2019 und August 2020 beschloss der Stadtrat den Abriss der alten Schule und beauftragte die Verwaltung mit der Planung eines neuen, zweiflügeligen Schulgebäudes. Der geplante Komplex umfasst vier miteinander verbundene Baukörper, die durch ein zentrales Gebäude verbunden werden.
Die neue Schule wird offene Ganztagsbereiche, eine Turnhalle, einen Mehrzweckraum sowie einen Schulhof umfassen. Zudem sind zusätzliche Räume für Unterricht, Technik und Verwaltung vorgesehen. Nach Fertigstellung wird die Einrichtung Platz für etwa 220 Schülerinnen und Schüler bieten. Die Stadt investiert rund 24 Millionen Euro in das Projekt, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 geplant.
Mit der heutigen Feier ist der Bau nun offiziell gestartet. Das neue Gebäude soll Schülerinnen, Schülern und dem Personal moderne Räumlichkeiten bieten. Ziel des Projekts ist es, bis Mitte 2027 eine voll funktionsfähige Schule zu errichten.






