Grundsteuerbescheide in Essen verzögert: Gerichtsurteil sorgt für Chaos bei Eigentümern
Nikolaus SchleichGrundsteuerbescheide in Essen verzögert: Gerichtsurteil sorgt für Chaos bei Eigentümern
Verzögerungen bei Essener Grundsteuerbescheiden für 2026 nach Gerichtsurteil
Aufgrund eines aktuellen Urteils des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 4. Dezember 2025 kommt es zu Verzögerungen bei den Grundsteuerbescheiden in Essen für das Jahr 2026. Die Entscheidung betrifft die Anwendung differenzierter Hebesätze, weshalb die ersten Steuerbescheide später als üblich verschickt werden. Mit weiteren Anpassungen ist Anfang Februar 2026 zu rechnen.
Das Urteil vom 4. Dezember 2025 zwingt die Stadt Essen, ihre Berechnungsgrundlagen für die Grundsteuer zu überprüfen. Die erste Charge der Bescheide für 2026 wird daher erst am 3. Februar 2026 versendet – später als ursprünglich geplant. Änderungen, die nach dem 3. Dezember 2025 eingereicht wurden, können in diesen ersten Bescheiden noch nicht berücksichtigt sein.
Ein berichtigter Bescheid, der die rechtlichen Anpassungen einbezieht, ist für den 4. Februar 2026 vorgesehen. Grundstückseigentümer müssen zudem mit einem separaten endgültigen Bescheid später im Jahr rechnen, der rückwirkend zum 1. Januar 2026 gelten könnte. Die Fälligkeit der Zahlungen bleibt von der Verzögerung jedoch unberührt.
Aufgrund der erhöhten Arbeitsbelastung kann es ab dem 3. Februar 2026 im ServiceCenter der Stadt Essen zu Einschränkungen bei der telefonischen Erreichbarkeit kommen. Für weitere Informationen werden Bürger auf die Website www.ourwebsite/gba verwiesen.
Die Stadt wird die Grundsteuer 2026 erst nach einer vollständigen Prüfung der rechtlichen Konsequenzen des Urteils final festsetzen. Die ersten Bescheide gehen Anfang Februar an die Eigentümer, weitere Aktualisierungen sind jedoch wahrscheinlich. Haus- und Grundstücksbesitzer sollten sowohl den ersten Bescheid als auch mögliche spätere Korrekturen im Briefkasten erwarten.






