Grünes Licht für Wasserstoff-Pipeline: Nordsee-Ruhr-Link III nimmt Form an
Wenke KranzGrünes Licht für Wasserstoff-Pipeline: Nordsee-Ruhr-Link III nimmt Form an
Der Regionalrat Münster hat den Bau einer neuen Wasserstoff-Pipeline endgültig genehmigt. Damit ist der Weg frei für einen zentralen Abschnitt des Projekts Nordsee-Ruhr-Link III, für das der Netzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) bereits Anfang dieses Jahres einen Antrag eingereicht hatte.
Im Juni 2024 beantragte OGE die Planungsgenehmigung für eine 9,4 Kilometer lange Wasserstoffleitung, die Teil des größeren Nordsee-Ruhr-Links III ist. Das insgesamt 122 Kilometer umfassende Netz soll von Bunde in Ostfriesland bis nach Wettringen in Nordrhein-Westfalen verlaufen.
Die Trasse führt durch das Emsland, bevor sie ihr Endziel erreicht. Mit den Bauarbeiten soll nun zeitnah begonnen werden; die vollständige Inbetriebnahme des Systems ist für 2027 vorgesehen. Aus den vorliegenden Unterlagen geht keine offizielle Betriebsdauer der Pipeline hervor.
Die Genehmigung durch den Regionalrat Münster stellt einen wichtigen Meilenstein für das Vorhaben dar. Nach Fertigstellung wird die Leitung den Transport von Wasserstoff durch die Region ermöglichen. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant, während langfristige Betriebsdetails noch nicht näher spezifiziert sind.






