Hammer-Raub in Euskirchen: Täter entschuldigt sich bei Apotheker und zahlt Schadensersatz
Irena RohtHammer-Raub in Euskirchen: Täter entschuldigt sich bei Apotheker und zahlt Schadensersatz
Ein Mann ist wegen schweren Raubes verurteilt worden, nachdem er einen Apothekeninhaber mit einem Hammer bedroht hatte. Die Tat ereignete sich Mitte Juni in Euskirchen, als der Beschuldigte mit einem Tuch vermummt den Laden betrat.
Der Räuber näherte sich dem Besitzer mit dem Hammer und erbeutete etwa 200 Euro aus der Kasse. Bei seiner Flucht beschädigte er mit derselben Waffe eine Glasverblendung nahe dem Eingang. Das Gericht stellte später fest, dass die Straftat weder akribisch geplant noch mit professioneller Präzision ausgeführt worden war.
Der Angeklagte gestand die Tat kurz nach seiner Festnahme. Zudem erstattete er der Apotheke 1.000 Euro als Schadensersatz. Während des Prozesses entschuldigte er sich persönlich beim Inhaber, der seine Entschuldigung annahm.
Das Landgericht Bonn verurteilte ihn wegen besonders schweren Raubes zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten. Mit dem Urteil ist das Verfahren nun abgeschlossen.
