18 March 2026, 14:18

Herford stärkt Integration durch neue Kooperation zwischen Kreis und Jobcenter

Ein Mensch in einem weißen T-Shirt lächelt beim Spaziergang mit einer Gruppe auf einem Holzboden, mit einem Zitat über kulturelle Integration von Andry Mendez auf der linken Seite, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Herford stärkt Integration durch neue Kooperation zwischen Kreis und Jobcenter

Kreis Herford und das Jobcenter Herford bündeln Kräfte für bessere Integrationsförderung

Der Kreis Herford und das Jobcenter Herford arbeiten künftig enger zusammen, um die Integrationsunterstützung für Menschen mit internationalem Hintergrund zu verbessern. Eine neue Kooperationsvereinbarung besiegelt ihre Zusammenarbeit im Rahmen des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM). Ziel ist es, Abläufe zu vereinfachen und Hürden für diejenigen abzubauen, die sich in lokalen Systemen zurechtfinden müssen.

Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Dr. Burkhard Nolte, Dezernent für Soziales beim Kreis Herford, und Yeter Gülal-Karaduman, Geschäftsführerin des Jobcenters Herford. Laut Absprache stellt der Kreis eine Vollzeitstelle für eine Fallmanagerin oder einen Fallmanager im Jobcenter bereit – inklusive IT-Ausstattung und fachlicher Begleitung.

Das KIM-Programm konzentriert sich auf maßgeschneiderte Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund. Die Fallmanager:innen übernehmen individuelle Fälle und identifizieren gleichzeitig Lücken in bestehenden Integrationsangeboten. Ihre Aufgabe umfasst auch den Abbau behördlicher Schranken und die bessere Vernetzung der verschiedenen Dienstleistungen.

Das Jobcenter stellt Büroräume zur Verfügung und bindet das neue Team in die täglichen Arbeitsabläufe ein. Zudem knüpfen die Mitarbeiter:innen Kontakte zu lokalen Netzwerken und Arbeitsgruppen, um die Zusammenarbeit zu stärken. Dr. Nolte betonte, dass die Partnerschaft sowohl den Bürger:innen als auch den Strukturen des Kreises zugutekommt. Gülal-Karaduman hob hervor, dass sie den Weg für eine effizientere und nachhaltigere Integration ebnet.

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Herford folgt damit dem Beispiel anderer Kreise in Nordrhein-Westfalen wie dem Kreis Unna und dem Kreis Gütersloh, die KIM bereits umsetzen. Unna hat ein Integrationszentrum mit Fallmanagement eingerichtet, während das Kommunale Integrationszentrum in Gütersloh unter anderem Antidiskriminierungsinitiativen vorantreibt. Weitere Details zur Umsetzung in Herford gibt es unter web.unser-website/s/kim.

Die Vereinbarung markiert einen strukturierten Ausbau der Integrationsförderung in Herford. Eine dedizierte Fallmanagerin oder ein Fallmanager wird künftig direkt im Jobcenter arbeiten, um Bürger:innen zu unterstützen und lokale Prozesse zu optimieren. Mit der Investition in Personal und Ressourcen will der Kreis ein zugänglicheres System für Menschen mit internationalem Familienhintergrund schaffen.

Quelle