09 February 2026, 23:15

Historischer Kriminalkoffer aus den 1950ern findet neue Heimat in Aachen

Ein Museumsdisplaycase voller verschiedener Artefakte, einschließlich Skulpturen und Glasboxen, vor einer Wand.

Historischer Kriminalkoffer aus den 1950ern findet neue Heimat in Aachen

Ein historischer Koffer mit kriminaltechnischen Beweismitteln aus den 1950er- und 1960er-Jahren hat in Aachen eine neue Heimat gefunden. Das einst von Zollfahndern genutzte Exponat wurde am 17. November offiziell an die Stadt übergeben und wird künftig im Friedrichs-Zollmuseum im Stadtteil Horbach ausgestellt.

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Das Zollfahndungsamt Essen übergab den Koffer an Regierungsdirektor Müller, der ihn wiederum an Dr. Pohle, den Leiter der Route Charlemagne, weiterreichte. Im Inneren befinden sich magnetische Pulver und Werkzeuge, mit denen damals Spuren gesichert und Beweismaterial konserviert wurde. Die Utensilien stammen aus einer Zeit, in der forensische Methoden noch in den Kinderschuhen steckten.

Das Friedrichs-Zollmuseum, untergebracht im alten Zollamt an der Horbacher Straße, dokumentiert bereits die Geschichte des Zollwesens in der Aachener Region. Zwar besteht noch kein direkter Bezug dieses Exponats zur lokalen Zollgeschichte, doch Besucher können es bald als Teil der Sammlung besichtigen.

Der Koffer ergänzt die existing Ausstellungsstücke des Museums und bietet Einblicke in die Ermittlungstechniken des mittleren 20. Jahrhunderts. Es ist das erste Mal, dass ein solches Objekt aus dem Essener Zollfahndungsamt in Aachen bewahrt wird. Geplant ist, das Stück ohne zusätzliche thematische Verknüpfung zur hiesigen Zollvergangenheit zu präsentieren.