25 March 2026, 02:30

HSG Krefeld Niederrhein setzt auf Yayla Arena für mehr Aufmerksamkeit und Sponsoren

Eine Gruppe von Menschen, die bei Nacht in einer großen Halle Handball spielen, mit Zuschauern auf den Tribünen und Stufen, die zur Spielfläche führen.

HSG Krefeld Niederrhein setzt auf Yayla Arena für mehr Aufmerksamkeit und Sponsoren

Handball-Zweitligist HSG Krefeld Niederrhein kämpft um Sichtbarkeit und Sponsoren

Der Handball-Zweitligist HSG Krefeld Niederrhein steckt derzeit in der 2. Handball-Bundesliga in der Krise: Mit null Siegen aus neun Spielen belegt das Team Platz 16. Um die Bekanntheit zu steigern und neue Sponsoren zu gewinnen, verlegt der Verein sein nächstes Heimspiel in die größere Yayla Arena – ein Novum in der zweiten Liga seit der Einführung der neuen Ligaregeln.

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Rund 5.000 Fans werden zu der Veranstaltung erwartet, die zugleich die Olympiabewerbung Krefelds unterstützen und den Handball-Schiedsrichternachwuchs fördern soll. Die Vorbereitungen für das Spiel begannen bereits am Dienstag: Spielfeldboden, Tore und Veranstaltungstechnik wurden in die Yayla Arena transportiert. Der Umzug stellt eine enorme logistische Herausforderung dar, wie HSG-Geschäftsführer André Schicks einräumt. Gleichzeitig bedankte er sich für die erhaltene Unterstützung.

Für Vereinsvorsitzenden Simon Krivec ist der Wechsel in die größere Arena ein entscheidender Schritt, um ein besonderes Erlebnis zu schaffen und neue Sponsoren zu gewinnen. Die Bedeutung solcher Events nehme jährlich zu – in diesem Jahr feiert die Maßnahme zudem Premiere in der zweiten Liga unter den aktualisierten Wettbewerbsbedingungen.

Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, begrüßt die Initiative und betont die Wichtigkeit institutioneller und wirtschaftlicher Unterstützung für das HSG-Projekt. Mit Erfahrung aus dem Profisport – unter anderem von der Sparkasse Solingen und dem Bergischen HC – kennt Grunwald die damit verbundenen Herausforderungen.

Aktuell wartet Krefeld weiterhin auf den ersten Saisonsieg: Bei drei Unentschieden und sechs Niederlagen aus neun Partien steckt das Team mitten im Abstiegskampf – gemeinsam mit TuSEM Essen und HC Oppenweiler/Backnang. An der Tabellenspitze liegen unterdessen Mannschaften wie die HSG Nordhorn-Lingen und der VfL Lübeck-Schwartau.

Das Spiel in der Yayla Arena bietet dem Verein nun eine zentrale Chance, das Profil zu schärfen und die lokale Unterstützung zu stärken. Angesichts der anhaltenden Sieglosigkeit könnte die Veranstaltung nicht nur die Moral heben, sondern auch dringend benötigte finanzielle Mittel einbringen.

Zudem dient die Partie als Plattform, um Krefelds olympische Ambitionen voranzutreiben und das Engagement im Handball-Schiedsrichterwesen zu fördern.

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