14 April 2026, 10:33

Italienische Staatsbahn FS greift Deutsche Bahn im Fernverkehr an

Blaue Linie auf einer Italienkarte, die eine kreisförmige Zugroute von und nach Rom anzeigt, mit beschrifteten Städten und Ortschaften entlang des Wegs.

Italienische Staatsbahn FS greift Deutsche Bahn im Fernverkehr an

Italienische Staatsbahn FS will Deutsche Bahn auf dem deutschen Fernverkehrsmarkt herausfordern

Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) plant, der Deutschen Bahn im deutschen Fernverkehr Konkurrenz zu machen. Damit würde ein neuer Wettbewerber in einen Markt eintreten, in dem die Deutsche Bahn derzeit ein Quasi-Monopol hält. FS ist über ihre Tochtergesellschaft Netinera bereits im Regionalverkehr in Deutschland aktiv.

Die Deutsche Bahn dominiert den deutschen Fernverkehr mit einem Marktanteil von etwa 95 Prozent. Bisher war ihr größter Konkurrent Flix, das auf stark frequentierten Strecken wie Berlin–Hamburg sowie auf Verbindungen zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen verkehrt.

Nun strebt FS eine Ausweitung ihrer Aktivitäten an, indem sie Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland einführen will. Sollte das Unternehmen in den Markt einsteigen, könnten bis zu 50 Züge zum Einsatz kommen. Dies würde eine deutliche Veränderung in einem Sektor bedeuten, in dem der Wettbewerb bisher begrenzt war.

FS ist in Deutschland keineswegs unbekannt. Über Netinera betreibt das Unternehmen bereits regionale Eisenbahngesellschaften wie die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) und Metronom. Die geplante Expansion in den Fernverkehr würde an diese bestehende Präsenz anknüpfen.

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Falls FS seine Pläne umsetzt, könnte es nach Flix zum zweiten großen Konkurrenten der Deutschen Bahn werden. Die Einführung von bis zu 50 Hochgeschwindigkeitszügen würde die Wahlmöglichkeiten für Reisende auf wichtigen Strecken erhöhen. Der Schritt baut auf den bereits etablierten Regionalaktivitäten von FS in Deutschland über Netinera auf.

Quelle