Julian Brandts Zukunft beim BVB hängt an Leistungen und Gehaltsverzicht
Wenke KranzJulian Brandts Zukunft beim BVB hängt an Leistungen und Gehaltsverzicht
Die Zukunft von Julian Brandt bei Borussia Dortmund bleibt ungewiss, da sein Vertrag demnächst ausläuft. Der Vertrag des 28-jährigen Mittelfeldspielers endet zwar in diesem Sommer, doch der BVB schließt eine Verlängerung nicht aus. Die Gespräche hängen von Brandts Leistungen und finanziellen Anpassungen ab – beide Seiten prüfen derzeit ihre Optionen.
Aktuell verdient Brandt zwischen 7 und 8 Millionen Euro pro Jahr. Ein neuer Vertrag würde voraussichtlich ein geringeres Festgehalt vorsehen und einen größeren Teil seiner Bezüge an leistungsabhängige Boni knüpfen. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken hat Signal bereitwillig gesendet, den Vertrag zu verlängern – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Der Verein will Brandts Form bis März genau unter die Lupe nehmen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt. Bisher kam der Spieler in dieser Saison in 13 Pflichtspielen auf 4 Tore und 2 Vorlagen. Trainer Niko Kovač hat ihn wiederholt als Schlüsselfigur im Team bezeichnet.
Ende September hatte Brandt erklärt, er habe sich nicht auf Vertragsverhandlungen konzentriert. Nun hängt seine Zukunft von zwei Faktoren ab: anhaltend starke Leistungen und die Bereitschaft, ein niedrigeres Grundgehalt zu akzeptieren.
Dortmunds Entscheidung wird nach einer gründlichen Bewertung von Brandts Beiträgen in den kommenden Monaten fallen. Sollte es zu einer Einigung kommen, wird diese wahrscheinlich ein reduziertes Fixgehalt und höhere Anreize beinhalten. Das Ergebnis wird nicht nur Brandts nächsten Karriere-Schritt prägen, sondern auch die Mittelfeld-Planung des Vereins für die nächste Saison.






