27 February 2026, 14:32

KI-Kameras sollen Umleitungs-Chaos in Leverkusens Schildgen stoppen

Eine Baustelle mit zahlreichen Verkehrskegeln, eine Person auf der Straße umgeben von Absperrungen, ein Zaun, ein Schild, ein Straßenpfahl, ein Verkehrssignal, zusätzliche Pfähle, Gebäude mit Fenstern, Kräne, Bäume und ein bewölkter Himmel.

KI-Kameras sollen Umleitungs-Chaos in Leverkusens Schildgen stoppen

Großbaustelle in Leverkusens Schildgen: Forderungen nach schärferen Verkehrskontrollen durch KI-Kameras

Seit dem 9. Februar 2026 ist der zweite Abschnitt der Altenberger Domstraße in Leverkusen-Schildgen für neun Monate wegen Umbaumaßnahmen voll gesperrt. Nun fordert die Fraktion Volt/FWG den Einsatz von KI-gestützten Kameras, um zu verhindern, dass Autofahrer eine nahegelegene Anwohnerstraße als inoffizielle Umleitungsroute missbrauchen.

Die Sperrung zwischen Leverkusener Straße und Schlebuscher Straße zwingt den Verkehr auf eine acht Kilometer lange offizielle Umleitung über Leverkusen-Schlebusch – was die Fahrzeit um etwa 20 Minuten verlängert. Viele Fahrer weichen stattdessen auf die Nittumer Weg und Zehntweg aus, die eigentlich nur für Anwohner gedacht sind. Die Fraktion befürchtet, dass diese Straßen zunehmend als Abkürzung zweckentfremdet werden.

Als Lösung schlägt Volt/FWG vor, an den Zu- und Ausfahrten dieser Straßen Kameras zu installieren. Das System soll Kennzeichen und Zeitstempel prüfen, um unbefugte Fahrzeuge zu identifizieren – stets unter Einhaltung des Datenschutzes. Vor einer Umsetzung pocht die Fraktion auf eine klare rechtliche Grundlage, öffentliche Transparenz, gut sichtbare Beschilderung und eine Kosten-Nutzen-Analyse.

Der Vorschlag wird am 3. März 2026 im Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen beraten. Bei Zustimmung könnte das Modell später mit geringem Aufwand auch auf andere Umleitungsstrecken in der Stadt übertragen werden. Zudem ist eine Verkehrszählung geplant, um die Auswirkungen der Sperrung auf das lokale Straßennetz zu messen.

Ziel der Kameras ist es, die exclusiv für Anwohner gedachten Straßen zu schützen und die Verkehrsbelastung während der neunmonatigen Bauarbeiten zu verringern. Ob das System kommt, hängt von der Bewertung des Ausschusses Anfang März ab. Die automatisierte Überwachung soll vor allem präventiv wirken und den Missbrauch von Abkürzungen unterbinden.

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