Kommunen am Limit: NRW-Städte fordern dringend finanzielle Unterstützung
Sven BinnerKommunen am Limit: NRW-Städte fordern dringend finanzielle Unterstützung
Städte, Landkreise und Gemeinden in ganz Deutschland beteiligen sich am 22. Juni am Aktionstag „Kommunen am Limit“. Die Veranstaltung soll auf die schweren finanziellen Nöte der lokalen Verwaltungen aufmerksam machen. Die Organisatoren wollen damit den dringenden Bedarf an Unterstützung unterstreichen, um Dienstleistungen und Investitionen aufrechterhalten zu können.
Der Städtetag Nordrhein-Westfalen hat sich der Kampagne angeschlossen. Seine Mitgliederversammlung traf sich kürzlich in Oberhausen unter dem Motto „Handlungsfähige Städte jetzt! Für ein starkes NRW“. Rund 500 Delegierte und Gäste nahmen an der Zusammenkunft teil.
Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, wurde zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt. Er betonte die Notwendigkeit von Landesinitiativen, um die chronische Unterfinanzierung der Kommunen zu bekämpfen. Ohne Gegenmaßnahmen, warnte er, würden sich neue Schulden anhäufen und der Druck auf die Bundesregierung wachsen, endlich zu handeln.
Bürgermeister Pakusch, Vertreter einer kreisangehörigen Stadt, dankte für die Möglichkeit, sowohl kleine als auch große Gemeinden vertreten zu dürfen. Er unterstrich sein Engagement für die anstehenden Herausforderungen und die gemeinsame Interessenvertretung.
Der Aktionstag sendet eine klare Botschaft: Die Städte in Nordrhein-Westfalen sind entschlossen, handlungsfähig und zusammenhaltend zu bleiben. Trotz finanzieller Belastungen konzentrieren sie sich darauf, Zukunftsinvestitionen zu sichern. Die Kampagne macht deutlich, wie dringend die Schließung der kommunalen Finanzlücken ist.






