Krefeld Pinguine siegen knapp 4:3 gegen Eispiraten Crimmitschau in spannendem Eishockey-Duell
Nikolaus SchleichKrefeld Pinguine siegen knapp 4:3 gegen Eispiraten Crimmitschau in spannendem Eishockey-Duell
Die Krefeld Pinguine sicherten sich vor 5.771 Zuschauern in der Yayla Arena einen hart erkämpften 4:3-Sieg gegen die Eispiraten Crimmitschau. Die Partie begann mit einer klaren Überlegenheit der Krefelder, die jedoch lange brauchten, um ihre Chancen in Tore umzumünzen – erst ein spätes Aufbäumen besiegelte schließlich den Erfolg.
Krefeld startete furios und überflügelte Crimmitschau im ersten Drittel mit 16:3 Torwürfen. Doch nur Alexander Weiß durchbrach die Abwehr und beendete damit die Shutout-Serie von Torhüter Kevin Reich, die bereits über 121 Minuten gedauert hatte. Dylan Wruck glich für Crimmitschau postwendend aus – mit dem ersten Schuss seiner Mannschaft zum 1:1.
Das zweite Drittel blieb ausgeglichen, ohne weitere Treffer auf beiden Seiten. Doch im Schlussabschnitt drehte sich das Blatt: Philip Gogulla erzielte zunächst den 2:2-Ausgleich, ehe Mathew Santos Krefeld mit einem Powerplay-Tor rund vier Minuten vor Schluss in Führung brachte. Jon Matsumoto machte mit einem Treffer ins leere Tor alles klar und erhöhte auf 4:2.
Louis Brune verkürzte zwar in der letzten Sekunde für Crimmitschau auf 4:3, doch die Gäste kamen nicht mehr zum Zuge. Drei unbeantwortete Treffer im letzten Drittel entschieden die Partie.
Der Sieg unterstreicht Krefelds starke Leistung in der Schlussphase – Crimmitschaus spätes Aufbäumen reichte nicht aus, um die Offensive der Hausherren im dritten Abschnitt zu bremsen. Am Ende stand ein verdienter 4:3-Heimsieg.






