15 May 2026, 22:39

Landweites Webinar: Wie Krankenhäuser ihr Personal besser vor Gewalt schützen können

Plakat für das Sexual Assault Prevention & Response-Programm des Navy Medicine Readiness & Training Command Bremerton, das uniformierte Personen vor einem Gebäude mit dem Text "Respect, Protect, Empower" zeigt.

Landweites Webinar: Wie Krankenhäuser ihr Personal besser vor Gewalt schützen können

Landweiter Webinar zum Schutz von Krankenhauspersonal vor Gewalt am 7. Oktober 2025

Am 7. Oktober 2025 fand ein landesweites Webinar zum Schutz von Krankenhausmitarbeitenden vor Gewalt statt. Die von führenden Gesundheits- und Arbeitsschutzinstitutionen organisierte Veranstaltung sollte die wachsende Sorge über aggressive Übergriffe in medizinischen Einrichtungen thematisieren. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Innenminister Herbert Reul eröffneten die Sitzung mit einer gemeinsamen Videobotschaft.

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Die Live-Übertragung erfolgte aus dem Präventions- und Beratungszentrum der Polizei NRW in Köln. Veranstalter waren der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), das NRW-Innenministerium, das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) sowie das Netzwerk #SicherImJob, die gemeinsam die Durchführung übernahmen.

Den Teilnehmenden wurden praxisnahe Videobeispiele mit realen Krankenhaussituationen präsentiert. Das Webinar bot zudem klare Handlungsanleitungen zu Selbstschutz, Deeskalation in Konfliktsituationen und rechtlichen Ansprüchen nach Vorfällen. Über eine Live-Chat-Funktion konnten Fragen gestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Dr. Matthias Ernst, Vizepräsident der KGNW, betonte, dass Gewalt alle Beschäftigten im Krankenhaus betreffe. Anne Herr vom Netzwerk #SicherImJob ergänzte, dass die Initiative darauf abziele, Sicherheitsmaßnahmen fest in den Klinikalltag zu verankern. Die Veranstalter waren sich einig: Gewalt dürfe in keinem Arbeitsumfeld – und schon gar nicht im Gesundheitswesen – toleriert werden.

Das Webinar vermittelte dem Personal konkrete Strategien zum Umgang mit aggressiven Situationen. Behörden und Gesundheitsverantwortliche bekräftigten ihr Engagement für sichere Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern. In den kommenden Monaten sollen weitere Schritte zur Umsetzung der Maßnahmen folgen.

Quelle