18 March 2026, 16:33

Literatur und Kunst feiern 40 Jahre Bremer Stipendien in Berlin

Große Aula in Berlin, Deutschland, in einem alten Buch mit Reihen von Stühlen und sichtbarem Text auf der Seite.

Literatur und Kunst feiern 40 Jahre Bremer Stipendien in Berlin

Ein Abend der Literatur und Kunst in der Landesvertretung Bremen in Berlin

Letzte Woche fand in der Landesvertretung Bremen in Berlin ein Abend der Literatur und Kunst statt. Im Mittelpunkt standen die Arbeiten von drei aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Bremer Literaturstipendiums sowie die Eröffnung einer neuen Ausstellung. Seit über vier Jahrzehnten fördert das Stipendium sowohl Nachwuchs- als auch etablierte Autorinnen und Autoren aus der Region.

Das Programm umfasste Lesungen der Schriftsteller Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer, gefolgt von der Vernissage der Ausstellung "Ein tierisch guter Einfall", die sich auf humorvolle und reflektierende Weise mit den Beziehungen zwischen Mensch und Tier auseinandersetzt.

Das Bremer Literaturstipendium, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert, würdigt literarische Talente aus der Stadt. Die diesjährigen Geförderten – Gmehling, von Lüttichau und Hemmer – präsentierten Auszüge aus ihren laufenden Projekten. Gmehling arbeitet an einem Kinderbuch, das den Alltag aus der Perspektive junger Menschen einfängt. Von Lüttichaus Werk untersucht flüchtige menschliche Verbindungen, während Hemmers Texte städtische Lebensräume in den Fokus nehmen.

Neben den Lesungen wurde die Ausstellung "Ein tierisch guter Einfall" eröffnet, die Arbeiten von Anke Bär, Valeska Scholz und Hemmer zeigt. Mit spielerischen und nachdenklichen Ansätzen hinterfragt die Schau, wie Menschen mit Tieren interagieren. Staatsrätin Nancy Böhning betonte, die Landesvertretung Bremen diene als kulturelle Brücke zwischen den beiden Städten und fördere den Austausch etwa durch Programme wie "Artist in Residence".

Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Dezember 2025 zu sehen. Der Eintritt ist frei, allerdings wird um vorherige Anmeldung gebeten. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des Stipendiums für die Förderung Bremer Kreative und den Brückenschlag zwischen regionalem und überregionalem Publikum.

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Der Abend verband Literatur und bildende Kunst und präsentierte so die kulturelle Vielfalt Bremens. Die Projekte der Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie die Ausstellung bleiben für die nächsten drei Monate öffentlich zugänglich. Der kostenlose Eintritt soll eine breite Rezeption der gezeigten Werke anregen.

Quelle