23 April 2026, 14:57

Maifest 2026 in Wiesbaden feiert das Archiv als lebendigen Dialograum

Außensicht des National Archives Gebäudes in Washington, DC, mit einer Fahne, Flaggen, Leuchten, Bäumen und Skulpturen unter einem klaren blauen Himmel.

Maifest 2026 in Wiesbaden feiert das Archiv als lebendigen Dialograum

Das Internationale Maifest 2026 in Wiesbaden steht unter dem Motto "Archiv"

Fünf Wochen lang untersucht das Festival, wie Erinnerung die Gegenwart prägt – mit Aufführungen, Gesprächen und öffentlichen Diskussionen. Die Veranstalter wollen Archive von statischen Sammlungen in lebendige Räume des Dialogs und der Entdeckung verwandeln.

Die Eröffnung findet am 26. April 2026 mit einer Debatte über die Ethik des Archivierens statt. Expertinnen und Experten diskutieren, was bewahrt wird und welche Verantwortung hinter diesen Entscheidungen steht. Das Gespräch gibt den Ton für die kommenden Wochen vor.

Am 17. Mai rückt die Digitalisierung und ihr Einfluss auf das Wissen in den Fokus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkunden, wie Technologie den Zugang zu historischen Aufzeichnungen verändert und was das für die zukünftige Forschung bedeutet.

Eine Woche später, am 27. Mai, steht der menschliche Körper als Archiv im Mittelpunkt. Durch Tanz, Musik und Performance untersuchen Künstlerinnen und Künstler, wie körperliche Bewegung und Ausdruck dauerhafte Spuren in der Kultur hinterlassen.

Den Abschluss bildet am 30. Mai eine öffentliche Diskussion über Wiesbaden selbst. Einwohnerinnen, Einwohner und Besucher reflektieren über die Geschichte der Stadt und betrachten ihre Straßen und Gebäude als lebendiges Archiv.

Jede Veranstaltung der Reihe "Die Kunst des Archivs" wird von PD Dr. Kai Hinrich Müller moderiert. Das Festival bringt Archivarinnen und Archivare, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler zusammen, um neu zu denken, wie die Gesellschaft mit der Vergangenheit umgeht.

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Durch die Verbindung von Aufführungen, Fachvorträgen und öffentlicher Teilhabe definiert das Festival das Archiv neu – nicht als starre Sammlung, sondern als aktiven, gestaltenden Faktor. Das Programm lädt die Besucher ein, Geschichte nicht als festgeschriebenen Kanon, sondern als eine sich ständig weiterentwickelnde Kraft zu begreifen, die unsere heutige Welt formt.

Quelle