"Mainz bleibt Mainz" setzt 2025 auf Generationswechsel und frische Karnevalsideen
Irena Roht"Mainz bleibt Mainz" setzt 2025 auf Generationswechsel und frische Karnevalsideen
Die 71. Ausgabe von "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" verspricht frischen Schwung für die traditionsreiche TV-Faschingsshow. Die diesjährige Veranstaltung, ausgerichtete vom ZDF, verbindet Bewährtes mit Neuem und präsentiert sowohl etablierte Künstler als auch aufstrebende Talente. Die Veranstalter kündigen einen mutigen Generationswechsel an – ohne dabei die Geschichte der Sendung aus den Augen zu verlieren.
Das Programm bietet eine Mischung aus bekannten Gesichtern und Newcomern. Jürgen Wiesmann feiert sein 25-jähriges Bühnenjubiläum mit seiner beliebten Figur "Ernst Lustig" und der langjährige Darsteller Hansi Greb verabschiedet sich mit einem Abschiedsauftritt von der Bühne. Die Mainzer Hofsänger begehen zudem ihren 100. Geburtstag und verleihen dem Abend eine nostalgische Note.
Auch die Politik kommt nicht zu kurz: Vier Redner werden das Wort ergreifen, darunter Andreas Schmitt, der aktuelle Oberbürgermeisterkandidat der SPD, der als "Obermessdiener" die Schlussrede halten wird. Chrissy Grom schreibt Geschichte als erste Frau in der Rolle der Protokollführerin und präsentiert einen karnevalistischen Jahresrückblick mit scharfer politischer Satire.
Musikalisch bleibt die Show weitgehend männlich geprägt – mit Auftritten von Oliver Mager, DobbelBock, Marvin Hollederer und Thomas Neger. Jüngere Acts wie "Handkäse" sorgen dagegen für temporeiche Darbietungen und unterstreichen damit den Kurs des ZDF hin zu einer dynamischeren Show. Die Neuerungen folgen auf technische Pannen und sinkende Zuschauerzahlen im vergangenen Jahr, die viele an der Zukunft des Formats zweifeln ließen.
Die 71. Ausgabe von "Mainz bleibt Mainz" setzt auf die Balance zwischen Tradition und Erneuerung. Mit einer Mischung aus Würdigung der Veteranen und frischen Talenten will die Sendung nach den Rückschlägen des Vorjahres wieder an Boden gewinnen. Die Übertragung findet statt, während die Veranstalter darum bemüht sind, neue Zuschauer zu erreichen – ohne dabei den Geist des Karnevals zu verlieren.






