30 April 2026, 12:42

Menden setzt Zeichen gegen häusliche Gewalt mit aufrüttelnder Veranstaltung

Gruppe von Menschen, die eine Straße entlangmarschieren und ein Banner mit der Aufschrift "Solidarität und Feminismus" tragen, mit parkenden Fahrzeugen, Gebäuden, einer Schüsselantenne und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Menden setzt Zeichen gegen häusliche Gewalt mit aufrüttelnder Veranstaltung

Veranstaltung in Menden rückt häusliche Gewalt und Hilfsangebote für Betroffene in den Fokus

Am 26. November 2025 wirft eine Veranstaltung in Menden ein Schlaglicht auf das Thema häusliche Gewalt und die vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten für Überlebende. Die Dorte-Hilleke-Bücherei lädt zu einem Abend ein, der von Merle Schumann-Basse, Leiterin des AWO-Frauenhauses im Märkischen Kreis, moderiert wird. Ziel ist es, das Bewusstsein für ein Problem zu schärfen, das oft im Verborgenen bleibt, und den Austausch darüber zu fördern.

Die Veranstaltung ist Teil der internationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen". Organisiert wird sie gemeinsam vom AWO-Frauenhaus, der Dorte-Hilleke-Stadtbücherei und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Menden. Beginn ist um 18:00 Uhr. Schumann-Basse wird die Arbeit des Frauenhauses vorstellen, das betroffenen Frauen und Kindern Schutz, Hilfe und langfristige Begleitung bietet.

Eine Betroffene wird zudem von ihren persönlichen Erfahrungen berichten und so einen authentischen Einblick in die Herausforderungen geben, mit denen Überlebende konfrontiert sind. Im Anschluss an die Diskussion haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich über lokale Hilfsangebote zu informieren.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bis zum 25. November 2025 jedoch erforderlich. Reservierungen sind per E-Mail unter stadtbuecherei@unsere-website oder telefonisch unter 49 2373 903-1600 möglich.

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Der Abend soll aufklären und den Dialog als zentrale Schritte im Kampf gegen häusliche Gewalt stärken. Durch den Austausch zwischen Expert:innen, Betroffenen und der Öffentlichkeit hoffen die Veranstalter:innen, die lokalen Bemühungen gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu intensivieren. Die Arbeit des Frauenhauses und die Veranstaltung selbst spiegeln das anhaltende Engagement wider, Menschen in Not zu unterstützen.

Quelle