01 May 2026, 04:39

Metallhandwerk in NRW einigt sich auf 4,1 Prozent mehr Lohn bis 2027

Schwarz-weiß-Zeichnung von zwei Personen, eine hält eine Tasche, mit Text "Zwei eines Gewerbes Feldom Agree" suggeriert eine Gewerbeabschlussdiskussion.

Lohnabschluss im westfälischen Schlüsseldienstgewerbe - 4,1 Prozent mehr - Metallhandwerk in NRW einigt sich auf 4,1 Prozent mehr Lohn bis 2027

Beschäftigte im Metallhandwerk Nordrhein-Westfalens erhalten 4,1 Prozent mehr Lohn

Rund 58.000 Mitarbeiter:innen im Schlosser- und Metallbauerhandwerk in Nordrhein-Westfalen erhalten durch einen neuen Tarifvertrag eine Lohnerhöhung von 4,1 Prozent. Die Einigung sieht eine schrittweise Anpassung der Gehälter in zwei Stufen vor. Zudem konnten die Verhandlungsführer höhere Ausbildungsvergütungen durchsetzen.

Die erste Lohnerhöhung um 2,85 Prozent tritt Anfang 2026 in Kraft. Eine zweite Anpassung um 1,25 Prozent folgt am 1. Dezember 2026. Zusammen führen diese Schritte bis Jahresende 2026 zu einem Gesamtplus von 4,1 Prozent.

Der Tarifvertrag gilt bis zum 31. März 2027 und schafft damit Planungssicherheit für Betriebe und Beschäftigte. Auch Auszubildende profitieren von der Vereinbarung, da ihre Bezahlung ebenfalls steigt.

Patrick Loos, Verhandlungsführer der IG Metall NRW, bezeichnete das Ergebnis als einen "fairen Kompromiss". Er betonte, dass der Abschluss dazu beitrage, die Kaufkraft der Beschäftigten angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen zu sichern.

Der neue Tarifvertrag sorgt für eine schrittweise Lohnsteigerung im Metallhandwerk NRW über die nächsten zwei Jahre. Da auch die Ausbildungsvergütungen angehoben werden, wirkt sich die Einigung auf bestehende Mitarbeiter:innen und künftige Auszubildende aus. Die Regelungen gelten bis März 2027.

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