Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Standorte
Sven BinnerMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Standorte
Metro Logistics hat sich für die flexOn-Plattform des Unternehmens encentive entschieden, um den Energieverbrauch an seinen deutschen Standorten zu steuern. Das System ermöglicht eine Echtzeit-Übersicht über den Energieverbrauch und automatisiert die Steuerung von Geräten mit hohem Strombedarf. Damit setzt das Unternehmen einen wichtigen Schritt in Richtung intelligenteres Energiemanagement in seinen Betriebsabläufen.
Die Einführung beginnt im Logistikzentrum in Marl, bevor die Plattform schrittweise in Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau ausgerollt wird. Sie wird den Energieverbrauch und die -erzeugung an allen Standorten zentral überwachen und anzeigen.
flexOn optimiert die Energieflüsse, indem es Kühlanlagen und die Ladung elektrischer Gabelstapler an Strompreise, Netzkapazitäten und die Solarstromerzeugung anpasst. Das System verlagert Lastspitzen, um Nachfragespitzen zu vermeiden, und hält den Verbrauch innerhalb festgelegter Grenzen. Die Aufladung der E-Gabelstapler erfolgt vorrangig zu Zeiten niedriger Stromkosten oder bei hohem Eigenverbrauch des vor Ort erzeugten Solarstroms.
Ziel der Plattform ist es zudem, den Eigenverbrauch von Solarenergie zu steigern, die Spitzenlast zu reduzieren und die Gesamtenergiekosten zu senken. Eine vollständige Transparenz der Energieflüsse sowie die automatisierte Steuerung hochverbrauchender Systeme stehen im Mittelpunkt des Konzepts.
Mit der Lösung kann Metro Logistics Energiedaten zentral und in Echtzeit steuern sowie visualisieren. Gleichzeitig werden wichtige Prozesse automatisiert, um Kosten zu sparen und die Effizienz zu erhöhen. Langfristig soll so eine standortübergreifende Optimierung von Energieverbrauch, -erzeugung und Systemsteuerung erreicht werden.






