Moers setzt auf Bürgerbeteiligung: 50 Bürger entwickeln Ideen für mehr Demokratie
Nikolaus SchleichMoers setzt auf Bürgerbeteiligung: 50 Bürger entwickeln Ideen für mehr Demokratie
Moers startet neues Projekt zur Stärkung der Bürgerbeteiligung
Vom 4. bis 7. November erarbeiten über 50 Bürgerinnen und Bürger Vorschläge, um die Demokratie in der Stadt zu stärken. Die Initiative geht auf eine Empfehlung des Moerser Bürgerrats zurück, die der Stadtrat im vergangenen Monat beschlossen hat.
Das Projekt entstand aus einem Vorschlag des Bürgerrats, den der Stadtrat im Oktober 2024 bewilligt hatte. Die Organisatoren wählten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Unterstützung von Expertinnen und Experten aus – dabei wurden besonders Personen berücksichtigt, die bisher wenig oder gar nicht in der Kommunalpolitik aktiv waren. Ziel ist es, eine breite Vielfalt an Hintergründen, Erfahrungen und Perspektiven in die Diskussionen einzubringen.
Gefördert wird das Vorhaben aus dem Bundesprogramm "Lebendige Demokratie!". Die Stadt arbeitet dabei mit dem nexus Institut in Berlin und dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Bergischen Universität Wuppertal zusammen. Diana Finkele, Leiterin des Amts für kommunale Bildung, und die Demokratiebeauftragte Eleni Kremeti fungieren als zentrale Schnittstellen zwischen den Teilnehmenden und der Stadtverwaltung.
Bürgermeisterin Julia Zupancic eröffnete die Veranstaltung am 4. November und bezeichnete sie als Zeichen "gelebter Demokratie". Innerhalb der vier Tage entwickeln die Bürgerinnen und Bürger konkrete Ideen, wie die Öffentlichkeit künftig stärker an kommunalen Entscheidungen mitwirken kann.
Die erarbeiteten Vorschläge werden dem Stadtrat zur Prüfung vorgelegt. Bei Annahme könnten sie die Art und Weise verändern, wie Moers künftig Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse einbindet. Das Projekt markiert einen der ersten Schritte, um die Empfehlungen des Bürgerrats in die Tat umzusetzen.






