18 June 2026, 04:23

Mönchengladbach setzt auf schärfere Regeln und Körperkameras für mehr Sicherheit

Voraufnahmen und langfristige Wohnverbote        Landtag stärkt kommunale öffentliche Ordnung

Mönchengladbach setzt auf schärfere Regeln und Körperkameras für mehr Sicherheit

Der Landtag hat Reformen des Ordnungsbehördengesetzes verabschiedet. Die Änderungen zielen darauf ab, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu modernisieren und die Handlungsgrundlagen für lokale Ordnungsdienste zu verbessern. Die Verantwortlichen in Mönchengladbach haben die Entscheidung begrüßt.

Das neue Gesetz führt mehrere zentrale Neuerungen ein. Körperkameras sollen künftig flächendeckender eingesetzt werden – mit einer Voraufzeichnungsfunktion, um Vorfälle besser dokumentieren zu können. Die Geräte sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen und faire Ermittlungen zu gewährleisten.

Auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOS) erhält erweiterte Befugnisse. Künftig kann er gegen Personen, die wiederholt den öffentlichen Raum stören, andere belästigen oder gefährliche Situationen schaffen, längerfristige Platzverweise verhängen. Vanessa Odermatt und Jochen Klenner sind überzeugt, dass diese Maßnahmen die öffentliche Sicherheit und Ordnung stärken werden.

Bürgermeister Martin Heinen lobte die Reformen als wichtige Klarstellung für die örtlichen Behörden. Die lokale CDU hat sich verpflichtet, auf eine zügige und konsequente Umsetzung der neuen Regeln hinzuwirken.

Die Reformen schaffen klarere Handlungsgrundlagen für die Ordnungsdienste in Mönchengladbach. Der erweiterte Einsatz von Körperkameras und die Möglichkeit längerfristiger Platzverweise sollen wiederkehrende Probleme im öffentlichen Raum besser in den Griff bekommen. Die Änderungen treten mit dem aktualisierten rechtlichen Rahmen in Kraft.

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